The Richwood Hills Residential


 
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 Wohnraum von Rhage

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BeitragThema: Wohnraum von Rhage   14.04.14 6:33

Das Zimmer ist in Schwarz und weiß gehalten, die Einrichtung wirkte edel und verdammt teuer. Alles stand ordentlich aufgereiht an seinem Platz, beinah so, als wäre der Raum nur für Ausstellungen gedacht und nicht zum leben.
Staub würde man hier vergeblich suchen.
Es gibt ein Wohnzimmer, ein angrenzendes Schlafzimmer und ein Badezimmer - den Luxus einer Eckbadewanne mit eingebauten Whirlpool hatte sich der Direktor nicht nehmen lassen...


Zuletzt von Rhage am 15.04.14 0:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Rhage
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   14.04.14 6:33

Rhage
cf Versammlungshalle
Er öffnete die Tür zu seinen Wohnräumen und ließ sie hinter sich ins Schloss fallen. Kurz lehnte er sich dagegen und senkte die Lider, während sein Hinterkopf das harte Holz berührte.
Rhage hatte keine Ahnung, was dieses beschissene Leben nun schon wieder mit ihm vorhatte... Erst kam Lynn, die sich plötzlich ganz anders verhielt und ihn verwirrte... und dann auch noch die kleine Austauschschülerin, die er um jeden Preis in seinem Bett haben wollte und es doch nicht durfte.
Er hätte heulen können, wenn er denn dazu neigen würde. Gut, dass er es nicht tat.
Mit einem leisen Seufzen schlenderte er zu seinem Kleiderschrank und öffnete ihn, blickte nachdenklich hinein. Er hatte eindeutig zu viele Klamotten... Andere Männer hatten vielleicht drei Hemden und zwei Hosen und bei ihm quoll alles über. Ordentlich zusammen gelegt oder aufgehängt und nach Farben, Stoff und Situationsabhängig geordnet.
Ja, dies war sein Tick. Er hatte einen geradezu krankhaften Sinn für Ordnung und Sauberkeit. Es trieb ihn fast zur Verzweiflung, wenn irgendwo etwas herum lag.
Die meiste Zeit lief er eh im Anzug herum. Es gefiel ihm einfach besser – und den meisten Frauen anscheinend auch. Er hatte vielleicht zwei Jogginghosen im Schrank und beide waren Schwarz. Er trug sie, wenn er Sport machte. Joggen oder ins Fitnessstudio – ersteres eigentlich täglich, bevor er schlafen ging – oder direkt nach dem Aufstehen. Jetzt aber war dafür noch keine Zeit und er nahm sich die Kleidung fürs Abendessen heraus. Eine dunkle Jeans und ein weißes Hemd. Die ersten drei Knöpfe ließ er dabei immer offen. Er entledigte sich seiner Kleidung bist auf die Boxershorts und betrachtete sich im Spiegel – und grinste. Scheiße... er fand selbst, dass er einfach nur geil war. Sein Körper war perfekt. Die Haut gebräunt, der Sixpack ausgeprägt. Zufrieden wandte er sich um und ließ sich – nachdem er seine Sachen ordentlich gefaltet hat – aufs Bett fallen. Starte an die Decke und grübelte weiter nach.
Rhage
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   14.04.14 9:43

Cécile

Und nun stand sie vor der Tür des Schulleiters. Neben der Tür hing ein goldenes Schild, welches die Aufschrift des Internats, sowie seines Namens hatte. Rhage hieß er also. Die junge Frau bezweifelte jedoch, ihn so ansprechen zu können, was ihr aber nicht viel ausmachte. Ihre Haare legte sie sich auf die Seite, bevor sie an der Tür klopfte. Jetzt hieß es warten. Die kleine Fkirtattacke könnte ruhig weitergehen. Cécile hatte nichts dagegen, ganz im Gegenteil. Sie wusste genau, dass sie es ihm nicht leicht machte. Sie wusste genau, welche Waffen sie zum Einsatz bringen musste. Nach einer gewissen Zeit nahm die Französin Schritte wahr, die sich auf die Tür zu bewegten.

OOP: Mini text xD
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   14.04.14 10:07

Rhage
Er lag noch immer auf dem Bett und starrte mit offenen Augen an die Decke. Sein kräftiger Brustkorb hob und senkte sich mit jedem Atemzug und er hatte absolut keine Lust sich zu bewegen. Langsam wurde er müde und mit einem kurzen Blick auf die Uhr versicherte er sich, dass er noch Zeit hatte, um kurz die Augen zu schließen.
Doch grade als er sein Vorhaben in die Tat umsetzen wollte, klopfte es an der Tür und mit einem derben Fluch erhob er sich und stand auf. Er war bereits auf dem Weg, als ihm einfiel, dass er sich besser etwas anziehen sollte. Wahrscheinlich war es zwar nur seine Schwester, aber sie würde gleich wieder hysterisch werden, wenn er halbnackt hier herum lief. Er solle an den Ruf der Schule denken, nicht herum laufen wie ein Playboy, wenn ihn jemand sehen würde... blablabla....
Als ob sich irgendwelche Schülerinnen hier aufhalten würden. Immerhin war es ihnen untersagt, ihn hier zu stören.
Rhage zog sich die bereits heraus gelegte Jeans an und warf sich das Hemd über, machte sich aber nicht die Mühe es zuzuknöpfen. Mit Schwung riss er die Tür auf, drehte sich wieder um und begann zu sprechen. „Lili... Ich habe dir schon hundert mal gesagt, dass du einfach rein kommen sollst. Du wirst es schon merken, wenn du störst. Dieses ewige herum gelunger vor meiner....“ Jetzt erst hatte er den Kopf gewandt und bemerkt, dass er nicht mit seiner Schwester sprach... sondern mit seiner kleinen Austauschschülerin. „Oh...“, sagte er nur, doch seine Überraschung verschwand schnell. „Miss Lamour. Ich hätte nicht erwartet, Sie so schnell wieder zu sehen. Treten Sie doch bitte ein und schließen die Tür“ - Nicht, dass ein Lehrer Sie hier noch sieht und das ganze falsch versteht - „Gibt es irgendwelche Probleme? Ist der Rundgang bereits beendet?“
Während er sprach, begann er nun doch, sein Hemd zuzuknöpfen. War vielleicht besser so... seine Sprüche vorhin waren schon des guten zu viel gewesen. Er sollte in Miss Lamours Gegenwart vorsichtiger sein. Die Kleine war berühmt und sollte die Paparazzi sie hier entdecken, wollte er auf gar keinen Fall in irgendeinen Skandal verwickelt werden. Allerdings... verdammt! Warum musste sie ausgerechnet in sein Zimmer spazieren? Er hatte noch nicht geduscht, sich nicht rasiert und er hatte eine innerliche Spannung, die nicht grade durch die Gegenwart der jungen Frau gelindert wurde.
Sein Blick wanderte kurz ihren Körper entlang und dann huschte sein Blick zur offenen Schlafzimmertür. Das Schicksal war wirklich grausam zu ihm... Er wusste nicht einmal, ob Cécile sich bewusst war, wie verführerisch sie war... oder ob es antrainiert war. Vielleicht war sie auch gar nicht so geübt im Umgang mit Männern... okay.... er blieb besser dabei, dass sie wusste, was er tat. Alleine der Gedanke, dass sie unschuldig sein könnte... Nicht gut... Gar nicht gut. Sicherheitshalber setzte sich Rhage auf den Stuhl hinter seinem Schreibtisch...


(xD Kenn ich)

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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   14.04.14 10:31

Cécile

Die Tür öffnete sich und Cécile setzte gerade an, um ihr Problem zu schildern, als sich Rhage von der Tür wegbewegte und von irgendetwas sprach, wovon die Französin keine Ahnung hatte. Erst blieb sie im Türrahmen stehen und zählte schon die Sekunden, bis er endlich registriert hatte, dass es sich um sie handelte. Ihr entging nicht, dass sein Hemd offen war, was sie innerlich zum Lächeln brachte. Er bat sie sofort reinzukommen. Dies tat sie auch und schloss die Tür vorsichtig, sodass sie nahezu keinen Ton von sich gab, als die Tür ins Schloss fiel. "Tut mir Leid fur die Störung. Dass Sie jemand anderen erwarten hätte ich nicht ahnen können", sagte sie und erst jetzt bemerkte sie, in welchem Luxus der werte Herr hier lebte. Während er sie fragte, ob es Probleme geben und der Rungang schon vorbei sein würde, knöpfte er sich sein Hemd nun doch zu. Also mit Hemd offen gefällst du mir ein Tick besser. "Den Rundgang musste ich aufgrund wichtiger Termine auf morgen verschieben. Ein Problem gibt es allerdings schon. Das Wasser in meinem Zimmer läuft nicht", schilderte sie ihr Problem und ihr Mona-Lisa-Lächeln trug sie wie jedes Mal auf den Lippen, auch wenn daraus sehr schnell ein freches, verführerisches werden konnte, sie sich jedoch zügelte. Dass sein Blick an ihrem Körper für einen Augenblick verharrte, entging der jungen Frau allerdings nicht. Cécile hatte schon immer ein wachsames Auge gehabt.
Als sich Rhage auf den Stuhl hockte, konnte dies Cécile gut deuten. Wieso so zurückhaltend? Ich beiße doch nicht, dachte sie sich.
Ihre Blicke schweiften um die Räume. Diesen Luxus alleine gönnen? Wieso denn nicht zu zweit... Diesen Gedanken verwarf Cécile wieder. Sie war ja nicht hier, um dem Schulleiter ordentlich einzuheizen. Oder? "Haben Sie sich eigentlich schon eine Gegenleistung überlegt? Ich bin offen für alles", meinte die orangehaarige Schönheit und ihr Lächeln wurde von der einen Sekunde zur nächsten wieder geheimnisvoll. Dieser relativ große Abstand ließ Cécile nicht auf sich sitzen. Langsam trat sie auf ihn zu, jedoch ging sie, als sie fast vor ihm gestanden wäre, an ihm vorbei, um aus dem großen Fenster zu schauen. Natürlich war das nur ein Reiz, den sie bei ihm auslösen wollte. So leicht wollte sie es ihm nicht machen. Jetzt war nur die Frage, was mit es gemeint ist?

[ich lach mich kaputt xD Der letzte Abschnitt deines Beitrags... X'D armer Rhage]
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   14.04.14 17:18

Rhage
Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare, strich sie zurück und verschränkte dann die Arme vor seiner Brust, sodass sein Hemd sich am Bizeps straffte. Sein Blick war unergründlich, als er Cécile betrachtete und ihre Entschuldigung hörte, dass sie ja nicht gewusst haben konnte, dass er Besuch erwartete. „Liliana kommt um diese Zeit eigentlich immer vorbei.“, meinte er daraufhin nur und zuckte mit den Schultern. „Schüler haben normalerweise keinen Zutritt und ich glaube, Sie sind die einzige, der es bisher eingefallen ist, mich während meiner Freizeit zu... stören.“
Rhage beobachtete, wie ihr Blick herum wanderte, aber er kümmerte sich nicht weiter darum. Jetzt war es eh zu spät, sie wieder dem Raum zu verweisen. Er hätte sie gar nicht erst herein lassen dürfen. Was solls... Dessen war er sich auch bewusst gewesen, bevor er ihr den Zutritt gewährt hatte.
„Wichtige Termine?“, fragte er auf ihre folgenden Worte und zog kritisch eine Augenbraue hoch. Das tat er häufig, sei es nun weil er überrascht, belustigt oder verwirrt war. Die Führung musste sie absagen, aber Zeit zu ihm zu kommen hatte sie? Er hätte sich ja etwas darauf eingebildet, aber er wusste, dass er wohl weniger der Grund dafür war – und im nächsten Moment wurde dies bestätigt. Die junge Frau meinte, dass das Wasser im Wohnraum nicht lief. Seine Lippen verzogen sich daraufhin zu einem schiefen Grinsen und seine Augen funkelten belustigt. „Das Wasser muss erst angestellt werden. Unter dem Waschbecken wird es aufgedreht.“ Jedes Jahr kamen deshalb etliche Schüler zu den Lehrern und schilderten das selbe Problem. Rhage fand es äußerst unterhaltsam und die Belustigung sorgte dafür, dass er sich entspannte und ihr Lächeln mit einem trägen Blick erwiderte.
Als sie sich abermals umsah, fragte er sich, was sie dachte. Aber warum grübeln? „Anscheinend hat es dir meine Einrichtung angetan.“, meinte er deshalb. „Anfang des Jahres habe ich alles neu gekauft.“ Und das Badezimmer umbauen lassen. Letzteres dachte er nur, doch bereits kurz darauf fragte sie, ob er sich bereits eine Gegenleistung überlegt hatte. Leise lachte er und blickte sie mit einem spöttischen Blick an. „Wenn jemand Sie als Model anwerben möchte, stellen sie da die Forderungen? Oder hören Sie sich das Angebot an und entscheiden dann? Ich finde es wesentlich interessanter Ihr Angebot zu hören und gegebenenfalls zu... verhandeln.“, meinte Rhage gedehnt und blickte sie aus seinen gründen Augen. Sein Blick folgte ihr, als sie langsam auf ihn zu kam, nur um dann im letzten Moment leicht die Richtung zu ändern. Mit einem leichten Kopfschütteln lehnte er sich weiter in seinem Stuhl zurück. Sie war nicht die erste, die dies in seinem Büro tat und würde mit Sicherheit nicht die letzte sein. Anscheinend dachte die Frauen, sie würden sich damit interessant machen... „Was denken Sie?“, fragte er, blickte die Cécile dabei aber nicht an, sondern konzentrierte sich nun auf die Unterlagen auf seinem Schreibtisch. So viel zu tun und so wenig Zeit...

(x'D Er hat doch selber schuld xD Muss ja nicht gleich an so etwas denken.)

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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 0:09

Cécile

Sie lauschte dem, was Rhage zu ihr sagte und ihr Blick blieb gleichgültig, als er meinte, dass es ihr als einzige in den Sinn gekommen wäre, ihn in seiner Freizeit zu stören. "Das tut mir außerordentlich Leid, Sie gestört zu haben. Ich werde auch nicht lange bleiben", erwiderte sie und ging wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt, um sich danach wieder elegant zu ihm zu drehen. "Wichtige Termine. Sie kennen das doch am besten, nicht wahr?", entgegnete sie unschuldig und legte ihren Kopf etwas schief. Sie fand diesen Mann sehr attraktiv und von Mal zu Mal wurde ihr das auch bestätigt, jedoch hielt sie sich weitgehend noch distanziert. Als sie hörte, wie er ihr erklärte, dass das Wasser unter dem Waschbecken aufgedreht werden müsste, nickte sie und ein kleines "Verstehe", war zu hören. Sein Wohnraum hatte es ihr wirklich angetan, in der Tat.
Als er auf die Gegenleistung zu sprechen kam, auf welche er antwortete, dass er es interessanter fände, ein Angebot aus Céciles Sicht zu hören, um dann gegebenenfalls darüber zu verhandeln, wie er es so schön gesagt hatte, verzogen sich ihre Lippen zu einem kleinen, unscheinbarem Lächeln, welches man nicht deuten konnte. "Eine Ansage machen fällt mir nicht schwer, des weiteren möchte ich aber nichts machen, was Ihnen nicht zu Gute kommt[/b]", stellte die Französin klar, in ihrer Stimme lag ein unschuldiger Unterton, hingegen ihre Augen wieder etwas anderes ausstrahlten. Sie ließ den Schulleiter nicht aus den Augen, auch, als er sich seinen Papierkram widmete. "Sieht so aus, als hätten Sie noch viel zu tun. Wollen Sie nicht erst entspannen, bevor Sie an die Arbeit rangehen?", fragte die Austauschschülerin den Mann. Ob dieser Satz eine Zweideutigkeit verbarg konnte man nicht sagen.
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 3:32

Lynn Spirit
<-- ihr Zimmer

Sie stand eine Weile vor der geschlossenen Tür und war kurz davor wieder umzudrehen, diese verdammte, fehlende Seite zu vergessen, und sich in ihr Bett zu kuscheln. Liegen zu bleiben, bis es soweit war, dass es Essen geben würde und Rhage so gut wie es ging, aus dem Weg zu gehen. Aber das konnte sie nicht. Nicht nur die Sache mit ihrem Bett. Es ging dabei um fiel mehr, als es ihr jetzt bewusst war.
Kurz legte sie ihre Hände über ihre Augen und wollte schon entnervt seufzen - ließ es aber, weil sie sich nicht sicher war, ob er sie hören würde. Ihre blauen Augen blieben am Namensschild seiner Tür hängen und jetzt hatte sie wirklich Zweifel.
Sie kam wegen einer fehlenden Seite zu ihm. Wie armselig war das denn bitte? Eigentlich war ihr diese Seite doch egal, auch wenn sie es nicht wahr haben wollte. Sie wollte ihn schlichtweg sehen. Dumm aber wahr.
Warum war sie so angetan von ihm? Das ergab doch keinen Sinn! Wie auch immer. Die Tatsache, dass sie jetzt immer noch vor seiner Tür stand, war mehr als peinlich. Zum Glück konnte er sie nicht sehen. Sie würde im Erdboden versinken!
Noch einmal holte sie tief Luft und klopfte dann, wartete kurz und trat ein.
Das Bild was sich ihr bot, ließ sie für einen Moment stehen bleiben. War es nicht ein absolutes Tabu, dass ein männlicher Lehrer mit einer Schülerin alleine ist? Und doch war Rhage hier mit Cécile. Alleine. In seinen Zimmer.
Wenn seine Schwester das sehen würde! Sie würde ihn einen Kopf kürzer machen! War es ihm nicht eine Lehre gewesen, was das letzte Mal passiert war, als er alleine mit einer Schülerin auf seinen Zimmer war? Anscheinend nicht.
Wütend schaute sie die beiden an, auch wenn Cécile "nichts" dafür konnte, schließlich wusste sie nichts von dieser Regel. Und wenn doch würde sie gerne eine Erkläurng für das hier haben.
Das es ihr nicht gefiel, dass sie bei ihm war, versteckte sie gut - und bis auf einen enttäuschten Blick bekam Rhage nichts von ihr.
,,Oh, Ms. Lamour. Schön sie kennen zulernen.", meinte sie freundlich und schenkte ihr ein kurzes Lächeln: ,,Es scheint mir, dass weder Sie noch Mr. Hawkins, sich darüber in Klaren sind, dass es absolutes Tabu, dass ein männlicher Lehrer mit einer Schülerin alleine ist. Vielleicht sollte ich Sie an einen gewissen Vorfall erinnern, Mr. Hawkins.", meinte sie und schaute ihn kurz an, sodass die Schülerin ihren Blick nicht sah. Es schien einer stummen Frage nahe zu kommen "Warum?". Doch die Antwort konnte er gerne für sich behalten. Sie wollte nicht unbedingt wissen, was die beiden vor hatten. Doch sie konnte die Blicke von Cécile gut deuten. Diesen Blick beherrschten viele Frauen und sie schien dazu zugehören.
Das Rhage es einmal mit ihr treiben würde und danach wahrscheinlich... nein. Jetzt redete sie sich ein, dass er sie wahrscheinlich mehr als einmal "in Anspruch" nehmen würde. Bei dem Gedanken wurde ihr schlecht. Auch wenn die junge Frau 19 Jahre alt war, sollten sich beide in Klaren sein, dass es dennoch verboten war.
Die fehlende Seite hatte sie jetzt vergessen, jetzt wollte sie antworten.
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 6:16

Rhage
„Sie sind sowieso schon länger hier, als gut ist. Was meinen Sie, was ich mir anhören kann, sollte man Sie hier entdecken?! Ich möchte keinerlei Gerüchte hören, dass ich in irgendeiner Form etwas mit Kindern anfangen würde.“, meinte er und schloss kurz die Augen. Wahrscheinlich würde es Cécile mit der Bezeichnung „Kind“ nicht einverstanden sein. Wäre er in ihrem Alter auch nicht. Er wollte sie nur auf Abstand halten, damit er nicht früher oder später seine Bedenken doch noch über Bord warf...
Als sie sich ein paar Schritte entfernte und dann meinte, dass er wichtige Termine mit Sicherheit kennen würde, brummte er leicht. Ja... er kannte sie nur zu gut und würde liebend gerne darauf verzichten. Einfach mal abschalten und sich nicht gleich 20 Jahre älter fühlen, wenn er an die Arbeit dachte, die vor ihm lag. Rhage lehnte sich abermals ins seinem Stuhl zurück und spielte mit dem Kugelschreiber in seiner Hand, während er Cécile betrachtete und ihre Gedanken zu lesen versuchte. Was wollte sie wirklich hier? Was hatte sie vor? Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie ernsthaft über eine 'Bekanntschaft' mit ihm nach dachte. In welcher Form auch immer. Er war heiß, okay. Aber auch über 10 Jahre älter als sie. Er fand in ihrem Alter auch jede Frau toll, die älter war als er. Aus Erfahrung konnte man schließlich lernen. Aber das hatte sich schnell gelegt und er war sich sicher, dass auch Cécile nur nach Aufregung suchte – und nach dem Reiz des Verbotenen.
Nicht, dass er sie nicht gerne in seinem Bett hätte – oder an jedem anderen Ort, der ihm einfiel. Aber für ihn war es zu riskant. Gerade deshalb, weil fast jeder ihr Gesicht kannte.
Doch erneut wurde er auf die Probe gestellt, als die junge Frau leicht lächelte und meinte, sie würde nichts tun wollen, was ihm nicht gefallen würde. „Dann schlagen Sie etwas vor.“, meinte er mit einem schiefen Lächeln, welches kurz darauf wieder verschwand, als sie ihn fragte, ob er sich nicht erst einmal entspannen wolle. Ich wüsste genug Arten, mich zu entspannen... über oder unter dir... , dachte er, sprach aber etwa anderes aus. „Wollen ja, können nein. Es gibt zu viel zu tun. Meine Entspannung hole ich mir meistens abends beim Joggen.“ Dabei konnte er abschalten.
Als es an der Tür klopfte, sprang Rhage förmlich aus dem Stuhl heraus und machte einen Satz zu Cécile und versuchte, sie Rückwärts Richtung Schlafzimmer zu schieben. Verstecken und Tür zu, dass war sein Plan gewesen – leider wartete der Störenfried nicht auf eine Aufforderung zum Eintritt und die Tür öffnete sich, bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen könnte.
Nun stand er dicht bei Cécile – wo genau er sie nun festhielt, konnte er nicht wirklich sagen – und blickte mit einem leicht nervösen Gesichtsausdruck zur Tür. Und kurz darauf zog er eine Grimasse.
Von allen die ihn hätten erwischen können, war es ausgerechnet Lynn. Wie konnte ein Mensch an einem einzigen Tag nur so viel Pech haben? Dabei hatte er immer gedacht, er würde das Glück förmlich anziehen....
„Lynn...“, meinte er nur lahm, bevor eben diese sprach und ihn fragte, ob er sich nicht mehr an das letzte Mal erinnerte, als genau das selbe geschehen war. Rhages Augen blitzen verärgert auf, als er Lynn ansah und mit ruhiger Stimme meinte: „Die 'Angelegenheit' vom letzten Mal wurde geklärt und falls sie sich nicht mehr daran erinnern... Ich wurde von jeglichen Vorwürfen freigesprochen. Miss Lamour wusste nicht, wie das Wasser anzustellen ist und hat mich um Hilfe gebeten. Sie ist neu hier, sie kennt sich mit den Regel noch nicht allzu gut aus.“ Und es war ja nicht einmal gelogen – denn wenn er etwas niemals tat, dann das. Sprach man ihn direkt darauf an, sagte er die Wahrheit – ansonsten konnte er die Tatsachen aber auch recht gut verdrehen....

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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 6:48

Es schnürte ihr förmlich die Kehle zu, als Rhage sie als "Kind" bezeichnete. Von allen Ausdrücken auf dieser Welt war ihm nur "Kind" in den Sinn gekommen? Ein empörtrs Aufschnauben unterdrückte sie. Cécile ging auch nicht darauf ein. So sieht er das also.
Als er weiterhin darauf bestand, dass sie entscheiden sollte, welche Gegenleistung sie aufbringen sollte, meinte sie: "Wenn dem so sein soll, dass ich mir eine Gegenleistung aussuchen soll, werde ich noch darüber nachdenken." Noch immer blieb sie auf Distanz und rührte sich nicht, sondern lauschte seinen Worten. Plötzlich nahmen die beiden Schritte war, woraufhin der Schulleiter sofort zur jungen Frau eilte, um sie zu "verstecken". Nur das konnte er sich leider abschminken. Seine Hand wollte sie an der Hüfte zur Seite in einen anderen Raum schieben, doch kam derjenige schon rein, bevor die Französin Au revoir sagen konnte. Langsam und unauffällig, dass es die Frau gegenüber nicht bemerkte, streifte sie seine Hand von ihrer Taille, um nicht noch mehr Ärger anzuregen.
"Die Freude ist ganz auf meiner Seite", erwiderte Cécile höflich, als die Lehrerin meinte, dass sie erfreut sei, die junge Frau kennen zu lernen. Als die Lehrerin sowohl Cécile, als auch den Schulleiter darauf aufmerksam machte, dass es verboten wäre, eine Schülerin mit einem männlichen Lehrer allein zu lassen, nickte sie verständnisvoll. Die Erklärung lieferte Rhage, was auch alles stimmte. Cécile trat auf die hübsche Frau zu. "Keine Sorge, Madame. Wieso sollte sich Mr. Hawkins mit einem Kind wie mir auseinandersetzen wollen?", nahm die Französin die Worte des Schulleiters von vorhin in Gebrauch und warf ihm einen Blick höflich lächelnden Blick zu. "Die Regeln waren mir nicht bewusst. Es tut mir äußerst Leid, dass Missverständnisse aufgekreuzt sind." Über die Angelegenheiten, von denen die Frau gesprochen hatte, dachte Cécile erst gar nicht nach. "Wasser unter dem Waschbecken aufdrehen hatten Sie gesagt? Das werde ich natürlich umgehend machen. Vielen Dank für den Hinweis", vergewisserte sich Cécile nochmal bei Rhage höflich und vorbildlich. "Das war es auch schon. Mehr wollte ich nicht wissen. Madame, Monsieur, auf Wiedersehen", verabschiedete sie sich noch von den beiden und schritt aus dem Zimmer heraus. Dann machte sie sich auf den Weg in ihr Zimmer und begab sich sofort in das Badezimmer.

Gt: Céciles Zimmer
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 7:41

Lynn

Das es in ihr brodelte, versuchte sie zu verbergen, vor allem als sie ihn so dicht an der Schülerin sah. Sie wusste nicht, was zwischen den beiden gelaufen war, aber sie konnte ahnen, dass es beiden gefallen hatte. Auch wenn es sie störte, dass sie hineingeplatzt wäre. Sollte Rhage doch seinen Trieben nachgehen! Sollte er sich doch wieder Ärger einfangen, auch wenn die Vorwürfe vom letzen Mal aus der Welt gelassen wurden, wusste sie, dass die Presse dennoch ein waches Auge auf  den Schulleiter hatten.
Aber ihn schien das egal zu sein. Sie setzte alles daran ihre Aufmerksamkeit der Schülerin zu schenken.
,,Dann hoffe ich, dass Sie jetzt im Bilde sind, Ms. Lamour. Sollten Sie noch mehr Probleme mit ihrem Wasser haben, so werden wir einen Handwerker konsultieren. Auf wiedersehen.", lächelte sie die junge Dame freundlich an und schaute ihr dann nach.
Als sie dann den Raum verlassen hatte schaute sie Rhage eine Weile an: ,,Hat Ihnen nicht gepasst, dass ich es war, die euch gesehen hat, nicht?", meinte sie und stemmte ihre Hände in die Hüfte.
Sie hasste es, wie gleichgültig er sie hinnahm, doch sie hoffe nur, dass ihre Augen sie nicht wieder verraten würden. Das war ihr schon zu oft passiert, aber selbst wenn, Rhage konnte ruhig wissen, dass sie enttäuscht war. Aber erneut zügelte sie sich, dass er nur ihr Vorgesetzter war - und anscheinend stand er auf junge Mädchen, die mindestens 10 Jahre jünger als er waren.
,,Sah nicht so aus, als würde sie nach dem Wasser fragen...", murmelte sie und ließ ihre Hände sinken.
Schaute ihn erneut an und ließ die Schultern ein wenig hängen und schaute auf ihre Füße. Ja, sie war enttäuscht. Doch ob sie jetzt von ihm enttäuscht war, oder von sich selbst, wusste sie nicht - aber es war ihr egal. Tatsache war, dass sie enttäuscht war.
Vielleicht war sie ihm wirklich egal. Vielleicht hatte sie sich zu viel hineingedichtet. Er schien vielleicht doch so wie die anderen zu sein. Jetzt sah sie wieder auf und wartete auf die nächste Antwort von ihm, auch wenn sie glaubte, dass diese genauso weh tat, wie diese davor. War das besser so?
Eigentlich war es doch egal oder? Schließlich hatte er sich hundert pro irgendwelche après l'amour Pläne vorstellte. Auf ihr oder unter ihr. Beides sollte ihr eigentlich egal sein... doch das war es nicht.
Bedrückend nicht?
Sie hatte den Drang wieder umzukehren, die Sache hinter sich zu lassen und Rhage aus dem Weg zu gehen, doch das würde ihr nie gelingen. Egal wie sehr sie sich das wünschen würde. Wollte sie das wirklich? Sie würden nie richtig aus dem Weg gehen können, schon alleine wegen der Arbeit... aber irgendwie... sie wollte ihn in ihrer Nähe. Verbittert redete sie sich ein, dass er lieber Cécile in seiner Nähe haben wollte. Klar, sie war jünger und sah gut aus, vielleicht war er auch einer der Männer, die es reizten verbotenes zu tun. Und das zwischen ihm und Cécile war definitiv sowas.
Gerne wollte sie ihm sagen, dass sie sich einfach nur sorgen machte, dass wirklich etwas ans Tageslicht gelangen würde und das seine "Spielchen" herauskommen würden. Lili hatte Blut und Tränen investiert, um die Vorwürfe nichtig zu machen und er wollte anscheinend nicht wahrhaben, dass es schlimmer und schwieriger werden würde, wenn sowas ein zweites Mal passieren würde. Und sie wollte nicht, dass sein Ruf geschädigt wurde... das seine Karriere geschädigt werden würde. Er konnte so erfolgreich werden, wenn er nur aufpassen würde, wie er mit seinen Bedürfnissen umgehen sollte. Und ein Stelldichein mit Schülern waren Dinge, die nicht dazu gehörten. Die ihm und allen anderen gefährlich werden würde.
Das er versucht hatte, diesen Drang zu unterbrechen, konnte sie nicht wissen. Sie redete sich ein, dass er sowas nicht unterdrücken wollte... das er auch nur ein Mann war, stellte sie jetzt außer Frage.
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   15.04.14 10:03

Rhage
Auch, wenn sie keine Reaktion zeigte, glaubte er ein kurzes, wütendes Aufblitzen in ihren Augen gesehen zu haben, als er sie als 'Kind' bezeichnete. Und verdammt, es gefiel ihm. Sein Puls beschleunigte sich und seine Kiefermuskulatur verhärtete sich, als er um Geduld und Zurückhaltung betete. Hätte sie auch nur ein Wort gesagt, hätte er sie wahrscheinlich an sich gezogen und ihr gezeigt, wie wenig sie in seinen Augen mit einem Kind gemeinsam hatte. Aber sie tat es nicht und ging stattdessen auf seine Worte ein, dass sie die Wahl der Gegenleistung hatte.
Leider hatten seine Ansprache dafür gesorgt, dass Cécile anscheinend nur noch weg wollte und ihm erklärte, dass sie sich die Sache noch einmal überlegen würde. Es war schade und doch erleichterte es ihn. Die Gefahr, sich auf sie einzulassen, war einfach zu groß.
Als Lynn dann plötzlich in der Tür stand und Cécile seine Hand unauffällig von ihrer Taille schob, hätte er gerne die ganze Welt beschimpft... Aber was solls. Der Zeitpunkt war vielleicht gar nicht mal so schlecht gewählt...
Sein Blick huschte von einer Frau zur anderen. Innerlich zog er eine Grimasse, als die junge Frau mit einem – seiner Meinung – falschen Lächeln seine Worte wiederholte und sich selbst als Kind bezeichnete. Dieses kleine Biest... Das machte sie doch mit Absicht... Leider konnte er nichts sagen, ohne das weitere Fragen auftauchen würden und so schwieg er, bis Cécile sich verabschiedete. Als sie an ihm vorbei ging, berührte er kurz ihren Arm. „Wenden Sie sich an Miss Spirit, wenn sie weitere Fragen haben.“, meinte er und als er ihr nachsah, hätte er sie gerne zurück gerufen. Eigentlich hätte sie ruhig bei ihm Duschen können... oder mit ihm.
Ach verdammt... Es war wirklich gut, dass Lynn ins Zimmer gestürmt war, wer weiß, wie weit er es sonst noch getrieben hätte!
Als sich die Tür hinter der jungen Frau schloss, wandte er sich an Lynn, die mit in den Hüften gestemmten Händen dort stand und ihn wütend ansah. Aber warum zu Teufel wütend? Und dann kritisierte sie ihn auch noch. Was ja ein absolutes No-Go war. Rhage reagierte äußerst sensibel auf jegliche Art von negativen Äußerungen – jedenfalls wenn sie ihn betrafen... „Ich weiß nicht einmal, was Sie glauben gesehen zu haben. Es ist absolut gar nichts passiert und ich habe die Wahrheit gesagt. Mein Gott, sie ist fast 15 Jahre Jünger als ich, du glaubst doch nicht, dass ich Interesse an ihr hätte, oder?!“, fragte er gereizt und verschwieg dabei die Tatsache, dass er genau das hatte. Deshalb hatte er es artig als Frage verpackt, um nicht zu lügen.
Er verschränkte die Arme vor der Brust und blickte Lynn mit einem leicht gereizten Ausdruck an und sie machte es nicht besser, als sie meinte, dass es nicht grade nach der Frage nach Wasser aussah. „Willst du sagen, dass ich Lüge?“, blaffte Rhage sie an und vergaß dabei vollkommen das Siezen. Mit zwei Schritten war er bei Lynn und drängte sie zurück, bis sie mit dem Rücken gegen die Tür stand. Eingekeilt zwischen dem harten Holz und seinem Körper. „Ich zeige dir wie eine Frau aussieht, mit der ich etwas hatte.“, sagte er leise, träge. Sanft strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und küsste sie dann leicht auf den Mundwinkel. Seine Hand strich über ihren Rücken, legte sich dann um ihren Nacken- und zwar so, dass sie nach oben sehen musste.
Mit seinem typischen Schlafzimmerblick neigte er den Kopf und küsste Lynn. Seine Zunge strich leicht über ihre Lippen, verlangte Einlass. Mit der freien Hand zog er sie enger an seinen Körper – nur um sie im nächsten Moment wieder los zu lassen.
Er trat einen Schritt zurück, richtete sein Hemd und strich sich die Haare zurück. „Solltest du mich jemals so erwischen, kannste mit deinem Gezeter wieder anfangen.“, meinte er, scheinbar gelangweilt. Doch der kurze Kuss hatte in ihm nur das Verlangen nach mehr geweckt...
Das Lynn dies vielleicht falsch interpretieren könnte, war ihm durchaus bewusst, aber er musste einfach hoffen, dass er sie überzeugt hatte. Wenn sie Lili in irgendeiner Weise davon erzählte... Ihm grauste davor. Er wollte sich nicht eingestehen, dass es vielleicht besser wäre, wenn seine Schwester in dieser Hinsicht ein Auge auf ihn hatte.

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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   16.04.14 7:20

Lynn

Und jetzt hatte sie ihn auch noch wütend gemacht. Toll gemacht, Lynn. Wirklich., tadelte sie die Stimme in ihrem Kopf. War er wirklich so verdammt empfindlich? Und wenn ja, warum war ihr das noch nie aufgefallen? Schließlich kannten sie sich schon ein wenig länger. Auch wenn "ein wenig länger" nur ein Jahr war, aber trotzdem, sie hatte fast jeden Tag mit ihm zu tun gehabt und auch wenn sie ihm versuchte aus dem Weg zu gehen, so sollte ihr sowas doch auffallen - vor allem, weil diese Eigenschaft überhaupt nicht zu dem Rhage passte, den sie kannte.
Doch ihr Können Menschen gut einzuschätzen, war wohl nicht sehr ausgeprägt. Wie auch immer. Sie erwiderte seinen Blick, doch das Gefühl der Wut, wich der Enttäuschung. Nicht enttäuscht wegen ihm, sondern ihretwegen. Wieso machte sie ihm solche Vorwürfe, was um Himmelswillen hatte sie dazu veranlasst?
Klar, die Tatsache, dass sie so dicht standen - was eigentlich nur deswegen war, weil er sie "verstecken" wollte - gefiel ihr nicht. Auch wenn sie den Grund dafür nicht kannte. Und selbst wenn sie ihn kennen würde, würde er ihr trotzdem nicht gefallen.
Seine Stimme wurde lauter und sie zuckte zusammen. Glaubte sie das? Oder wollte sie es vielleicht nur glauben? Gerne hätte sie frustriert aufgeschrien, doch das passte weder hier, noch würde sie es vor ihm tun. Das er das Siezen vergessen hatte, viel ihr nicht sonderlich auf. Schließlich war er sauer und da vergaß man schon mal solche Dinge. Oder?
Und plötzlich stand sie an der Wand. Zwischen der Wand und ihm. Aus Reflex legte sich ihre Hand auf seine Brust, doch anstatt ihn weg zu schubsen, blieb sie auf eben dieser liegen und während sie ihn mit großen Augen ansah. Sie hatte ja keine Ahnung, was er vorhatte.
Als er ihr dann die Haarsträhne weg strich, lächelte sie ganz leicht. Dann küsste er und fast hätte sie geschnurrt. Seine Hand fuhr ihren Rücken entlang und ihre Blicke trafen sich. Gerne hätte sie sich länger in seinen wunderschönen Augen verloren, doch schon senkte er seinen Kopf erneut und küsste sie. Diesmal fordernder. Sie spürte seine Zunge auf ihren Lippen und seine andere Hand, die sie weiter an ihr heran zog.
Aber bevor sie sich hätte öffnen können, ließ er sie wieder los und zunächst verstand sie nicht, was diese Nummer sollte. Doch schließlich schossen ihr seine Worte wieder in den Sinn Ich zeige dir wie eine Frau aussieht, mit der ich etwas hatte.
Er wollte ihr nur Beweisen, dass er recht hatte und sie falsch lag mit der Vermutung, dass er mehr als das eben mit Cécile wollte. Das sich ihr Puls und ihr Herzschlag verschnellert hatten, versuchte sie zu ignorieren und schaute ihn an.
Klar, wenn er ihn so mit Cécile erwischt hätte, wäre sie aus allen Wolken gefallen. Wahrscheinlich hätte sie nicht mal ein Wort heraus bekommen und wie ein Fisch an Land, nach Luft geschnappt. Sie wollte sie gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn Lili die Schülerin und ihn so erwischt hätte. Lynn traute dieser Frau wirklich alles zu, auch wenn sie immer so unschuldig tat.
Der Kuss hatte ihr gefallen und eine Stimme in ihr schrie nach mehr, doch diese sollte sie weit in ihren Kopf zurück drängen... wer weiß, was dann passiert wäre.
,,So hätte ich dich gar nicht erwischen wollen.", meinte sie schließlich und schaute direkt an ihm vorbei aus den Fenster. Ja, sie versuchte wirklich, seinen Blick nicht zu begegnen, ihr reicht schon die - nach ihrer Meinung - gelangweilte Stimme.
Aber in ihr wuchs der Drang nach mehr... ob es ihm jetzt so ging wusste sie nicht. Aber auch, als sie ihn anschaute, schaffte sie es nicht, sich davon zu überzeugen, dass es ihm genauso so ging.
Zu sehr war sie mit dem Kampf in sich beschäftigt. Die eine Stimme schrie "Tu es!", die andere war fest davon überzeugt das es verrückt war. Doch auf wen sollte sie hören? Was auch immer sie geritten hatte, auf die erste Stimme zu hören, wusste sie nicht, doch nachdem er von ihr zurück getreten war, ging sie auf ihn zu. Stellte sich näher als für sie üblich vor ihm und streckte sich zu ihm nach oben.
Ihre rechte Hand legte sich auf seine Wange und sie schaute ihn aus blauen Augen, entschuldigend an. Dann küsste sie ihn, während sich ihre andere Hand an seiner Schulter hielt. Nachdem sie sich von ihm gelöst hatte, schaute Lynn ihn aus halb geschlossenen Liedern an: ,,Es tut mir leid, lass es mich wieder gut machen.", während sie ihn ansah - und betete, dass er sich ihr jetzt nicht entzog, auch wenn sie damit rechnete - wartete sie auf seine Antwort.
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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   17.04.14 5:56

Rhage
Er konnte sehen, dass Lynn überrascht war und er selbst war es ehrlich gesagt auch.
Normalerweise gab es nichts, was ihn aus der Ruhe bringen konnte. Stets ruhig und gelassen zeigte er seinen Ärger so gut wie nie – und vor allem ließ er seinen Frust nie an Frauen aus. Bis jetzt... Er war mit den Nerven am Ende, wusste nicht mehr, wo vorne und hinten war. Seit 7 Jahre, seit er die Leitung des Internats übernommen hatte, konnte er sich nicht an einen Tag erinnern, an dem er frei hatte. Seit 7 Jahren hatte er keinen Urlaub gehabt, an den Wochenenden hatte er gearbeitet, in den Ferien ebenfalls. Das Schloss musste instand gesetzt, Rechnungen bezahlt werden. Jeden Tag kam irgendein anderer Scheiß, der erledigt werden musste und wo er endlich ein wenig Freiheit erwartet hatte, kam die nächste Pleite. Seine Pläne für das Wochenende waren durchkreuzt worden. Er fühlte sich eingeengt. Erneut kam ihm der Gedanke, dass er das Internat nie hätte übernehmen sollen. Scheiß auf dieses beschissene Erbe. Er wusste eh nicht, warum er sich darauf eingelassen hatte... und dann diese Klausel... Es blieben ihm nicht einmal mehr 2 Jahre und ein kalter Schauer rann ihm über den Rücken, als er daran dachte. Wie hatte er sich darauf nur einlassen können?! Wie konnte er nur so blöd sein und denken, ihm würde es nichts ausmachen? Irrtum.
Und grade, als er sich mit dem ganzen Scheiß wieder abgefunden hatte, tauchten Lynn und Cécile auf und trieben ihn gemeinschaftlich in den Wahnsinn. Zwei Frauen, die er normalerweise ohne zu Zögern in sein Bett geholt hätte. Aber die eine war seine Schülerin und somit Tabu... und die andere seine Angestellte und somit ebenfalls nicht erreichbar. Warum hat er seiner Schwester auch versprochen, er würde seine Bekanntschaften außerhalb des Internats suchen? Nicht, dass es ihm daran mangeln würde... aber es könnte ruhig häufiger vorkommen...
Als er sie dann ohne nachzudenken gegen die Wand gedrückt hatte, spürte er ihre kleine Hand auf seiner Brust und ihre großen Augen blickten ihn an. War sie nervös? Überrascht? Verängstigt? Es war egal. Es war ihm egal... Alles war egal... Seine Sinne konzentrierten sich auf die Frau in seinen Armen und es fiel ihm nicht leicht, sie loszulassen. Nicht einmal halb so leicht, wie es vielleicht wirken könnte. Nachdem er sich wieder von ihr gelöst wurde, blickte er sie an, sah das heben und senken ihres Brustkorbs und kurz huschte ein Grinsen über sein Gesicht, welches sich verstärkte, als sie erwähnte, dass sie ihn gar nicht so hätte erwischen wollen. Mit einem dunklen Lachen ging er einen Schritt auf sie zu. „Oh, das glaube ich dir. Du willst es selber sein, nicht wahr? Du willst es nicht sehen, sondern erleben. Ist es nicht so, Lynn? Sag es mir. Sag mir, dass du mich willst.“ Oh, er hätte ihr gerne noch ein wenig mehr gesagt... aber er musste erst einmal sehen, wie weit er gehen konnte. Seine Grenzen bei ihr Austesten.
Als sie dann seine Wange berührte und ihn küsste, hätte er beinah gestöhnt. Wie unschuldig war das denn? Ganz so, als wäre sie es nicht gewöhnt. Ihre Lippen waren weich und er konnte ihre Zurückhaltung spüren. Oder war es Unsicherheit? Beides war ihm gleichgültig und er zog sie an sich. Doch da entwich sie bereits und blickte ihn aus halb geöffneten Augen an – und ihre folgenden Worte sorgten dafür, dass ihm das Blut aus dem Kopf schlagartig in ein anderes Körperteil floss. „Dann tu es.“, sagte er, die Stimme raus. Er dachte nicht daran, dass sie es vielleicht – trotz der Situation – ganz anders meinte.
Er wusste nur eins... er musste heraus finden, WEN er nun wollte... Sie? Oder Cècile...

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BeitragThema: Re: Wohnraum von Rhage   17.04.14 8:06

Lynn

Sie spürte seinen Blick und wäre fast unter eben diesen geschmolzen. Und sie sollte verdammt sein, dass sie sich jetzt selber vor diesem Konflikt gestellte hatte. Warum in aller Welt, war sei zu ihm. Die fehlende Seite war ihr doch vollkommen egal, Wieso konnte sie nicht einfach einsehen, dass sie nicht das war, was er wollte. Das sie nicht das war, was sie gerne wollte.
Und doch stand sie hier und konnte ihren Blick nicht von ihm wenden. Ja, er sah gut aus... aber trotzdem sah sie mehr in ihm, als das gute Aussehen. Auch wenn er wie die anderen Männer schien, so konnte sie bei ihm darüber hinweg sehen. Vielleicht sogar über alles andere. Doch nicht über die Tatsache mit Cécile. Die Blicke, die sie ihm zugeworfen hatte, waren zu deutlich gewesen, als das er sie nicht hätte lesen können... vielleicht lag es auch einfach daran, dass sie genügend Frauen kannte, die genau diesen Blick im Schlaf beherrschten.
Dann kam Rhage ein wenig näher und lachte dunkel. Stellte die Fragen, die sie für sich selber immer im Hintergrund geschoben hatte. Warum stellte er ihr solche Fragen? Was dachte er sich dabei, vor allem, was wollte er damit bezwecken? Vielleicht war es jetzt Zeit, für sich selbst diese Frage zu beantworten. Rhage war jemand für sie, ohne den sie definitiv nicht leben konnte. Vor allem jetzt nicht mehr. Wollte sie ihn? Wollte sie Dinge mit ihm erleben, bei denen sie ihn nicht mit anderen erwischen wollte? Vielleicht. Aber ob er auf seine Fragen je eine Antwort bekommen würde, wusste sie nicht. Jedenfalls nicht mit Worten. Was sie tun würde, ist eine andere Sache.
,,Wer weiß.", lächelte sie ihn liebevoll an.
Als sie dann bei ihm stand und ihn geküsst hatte, hätte sie sterben können, für den Blick, mit dem er sie ansah. Seine raue Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken und für eine Weile schaute sie ihn nur an.
Ihre Hand an seiner Wange glitt zu seinem Hemdkragen und ihre zweite Hand gesellte sich dazu, dann zog sie ihn zu sich und küsste ihn erneut. Diesmal leidenschaftlicher. Ihr Körper schmiegte sich an ihn und ihre Arme schlangen sich um seinen Nacken.
Seine Lippen fühlten sich wahnsinnig weich an und auch sein unrasiertes Gesicht fühlte sich in diesen Moment erschreckend gut an. Ihre Beine wurden weich und fast hätte sie geschnurrte. War das nicht Antwort genug auf seine Fragen?
Für sie war es eine Antwort, sie war besser, als sie es je mit Worten ausdrücken könnte. Und sie schien auch mehr zu bedeuten, als banale Worte... woher sollte sie denn wissen, wie er ihre Worte aufnehmen würde, wenn sie sagte, was sie fühlte? Und ob er es verstehen würde?
Sie könnte heulen, wenn er das jetzt nicht verstehen würde. Vielleicht wäre das der Anstoß, dass sie endlich aufgeben würde und sich Rhage aus dem Kopf schlagen würde. Vielleicht.
Aber so schnell wie diese Gedanken kamen, waren sie auch wieder verschwunden und sie war wieder ganz bei ihm. So weich ihre Knie auf wurden, "zog" sie ihn wieder zurück zur Wand . Wieder war sie zwischen ihm und der Wand, doch jetzt fiel es ihr leichter, sich aufrecht zu halten.
Diesmal war es ihre Zunge, die über seine Lippen strich, während sie sich mit zitternden Fingern an ihm festhielt, wobei sie hoffte, dass er ihr halt geben würde. Was er jetzt machen würde, war ihr egal. Sie genoss das Gefühl, ihn so dicht an sich zu spüren. Seine Nähe machte sie verrückt. Er schaffte es, dass sie Dinge tat, die sie sonst nicht tun würde - zumindest nicht so schnell.
Er schaffte es immer wieder, dass sie aus sich raus kam, dafür war sie ihm dankbar... auch wenn ihr die Art nicht gefiel, wie er mit ihrem "Dank" manchmal umging. Ja, er hatte eine Art an sich, die sie manchmal mehr verletzt, als sie zugeben würde... aber es war Rhage. Und für ihn würde sie durch Welten reisen.
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