The Richwood Hills Residential


 
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 Der Schulhof

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BeitragThema: Der Schulhof   08.03.14 11:04

Ein riesiger Hof der für den Aufenthalt der Schüler in den Pausen vorgesehen ist.

Der Schulhof ist zum Teil eine Grünfläche und zum Teil gepflastert. es stehen jede menge Bänke und Tischtennisplatten rum.

Natürlich ist auch ein kleines Kiosk vorhanden
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   14.04.14 2:43

Cf: Versammlungsraum

Amanda

Ihren Koffer hatte das Mädchen einfach neben ihrem Bett gestellt. In den Schrank einräumen würde sie erst heute Abend tun. Zuerst musste Amanda einen klaren Kopf bekommen. Sie schloss die Tür des Zimmer, ehe sie den Koffer aufmachte und sich bequemere Kleidung raussuchte, da Sie das weiße Kleid nicht passend fand, um frische Luft zu schnappen. Außerdem hatte sie es jetzt eh genug, dauernd Kleider zu tragen, nur weil ihre Stiefmutter das so wollte. Ihre bequemen Sachen hatte sie sich heimlich mitgenommen und tief in den Koffer gestopft. Schnell befreite sich die Brünette vom Kleid und schlüpfte in eine bequeme schwarze Röhrenjeans, worauf sie ihr Oberteil, was sie sich rausgesucht hatte (~Outfit Amanda~) drüberzog. Ihre Brille behielt sie auf und da jetzt alle mit einräumen und ins Zimmer ziehen beschäftigt sind, konnte sie davon ausgehen, keiner Zicke zu begegnen, die sie deshalb fertig machen würde.
Die Zimmertür schloss sie wieder auf und verließ das Zimmer auch sofort, bevor ihre Zimmergenossin auftauchen sollte. Ihren Zimmerschlüssel steckte sie sich noch in die Hosentasche, ehe sie die Treppen runterging, um auf den Schulhof zu gelangen. Dieser war wie leer gefegt, was Amanda aber gerade recht kam. Die Sache vorhin machte dem Mädchen etwas zu schaffen. Sie musste jetzt nachdenken und dafür brauchte sie Ruhe. Als sie über den Übergang von Pflastersteinen zu Wiese ging, schaute sie auf. Der Wiesen-Teil war ihr viel lieber als dieser harte Boden. Da sich der Schulhof schon ziemlich weit erstreckte, ging sie noch eine ganze Weile über die Wiese, bis sie stehen blieb und einen Moment nur den recht kalten Wind, welcher ihr durch die Haare fuhr, wahrnahm. Hätte sie sich vielleicht doch eine Jacke mitnehmen sollen? Amanda setzte sich auf das Gras und horchte nur dem leisen Gezwitscher der Vögel.
Amanda wusste, dass sie etwas für Riley empfand, nur konnte sie es nicht deuten, ob es viel war, was sie für ihn empfinden würde. Und auch wenn, sie war sehr naiv und konnte sich auch nicht vorstellen, dass er sie sehr mögen würde. Außerdem musste sich die Schülerin um.ihre Noten kümmern um einen guten Abschluss zu bekommen und vielleicht etwas mit Musik zu machen.... Es war zu viel, was durch ihren Kopf schwirrte. Sie pflückte ein Gänseblümchen und machte das altbewährte "liebt mich, liebt mich nicht"-Spielchen. Als sie damit anfing, musste sie lachen. Sie war wirklich ratlos, wenn sie schon sowas machte.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   14.04.14 10:20

Riley
cf: irgendwo xD
Das war doch wirklich nicht zu fassen... Jetzt hatte er seinen beschissenen Zimmerschlüssel Zuhause auf dem Schreibtisch liegen lassen und musste warten, bis sein Zimmergenosse antanzte und ihn rein ließ. Oder er musste sich bei der Vertrauenslehrerin einen neuen besorgen... Nur leider war Miss Hawkins nirgends zu sehen. Mit einem tiefen Atemzug zügelte Riley seine Wut und schloss sie ein. Es brachte nichts, hier jetzt herum zu toben und zu wüten.
Trotzdem war es ärgerlich und er brauchte jetzt ganz dringend etwas, um sich abzuregen. Sein Blick wanderte über den Schulhof. Irgendwas zu demolieren war nicht seine Art. Er hielt nichts davon, seine Wut durch Rebellion oder Zerstörung abzukühlen. Normalerweise hätte er sich jetzt ein Buch geschnappt und gelesen... Aber hier im Internat hatte er einen Ruf zu verlieren und er würde nicht zugeben, dass er seine Freizeit auch gerne mal mit einer guten Story verbrachte...
Da wurde sein Blick nahe zu magisch angezogen von einem Mädchen und selbst auf die Entfernung wusste er einfach, dass es nur Amanda sein konnte.
Kurz huschte ein Lächeln über sein Gesicht, als er auf sie zu tritt. Doch irgendwas war anders. Sie schien in Gedanken zu sein und als der Wind auffrischte, zog er – ohne nachzudenken – die Jacke aus und legte sie ihr über die Schultern.
Vielleicht hätte er sich erst einmal bemerkbar machen sollen, bevor er ihr zu nahe kam. Aber darüber hatte er nicht nachgedacht. Als er das zerrupfte Blümchen in ihrer Hand sah, musste er leise lachen. „Wer ist der glückliche?“, fragte er scheinbar belustigt, obwohl die leise Stimme in seinem Kopf ganz klar wie Eifersucht klang. Für was für einen Idioten hegte sie Gefühle? Dass das Gänseblümchen vielleicht auch nur aus Spaß gerupft wurde, kam ihm nicht in den Sinn. Für ihn war klar, dass irgendein Typ dahinter stecken musste – und er konnte ihn jetzt schon nicht leiden...
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   14.04.14 10:48

Amanda

Liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich , liebt mich nicht, liebt..mich, war das letzte Blütenblättchen gewesen, dass sie ausgerupft hatte. Einen kleinen Augenblick war sie glücklich über dieses Urteil, jedoch dauerte dies nicht lange an. Das ist nur ein Gänseblümchen. Was kann ein Gänseblümchen schon wissen? Wenn ich wo anders angefangen hätte, wäre bestimmt 'liebt mich nicht' rausgekommen... Da nur noch der Stiel übrig war legte sie diesen behutsam ins Gras. Die Blütenblättchen konnte man deutlich erkennen, wie sie auf dem Boden verharrten.
Plötzlich spürte sie, sie jemand eine Jacke um sie legte. Sofort schaute sie auf und ihre Knie wurden auf der Stelle weich. Perfekt mitten in die Augen von Riley geguckt. "Danke...", murmelte sie kaum hörbar. Zum Glück saß Amanda, sonst wäre sie spätestens nach seiner Frage vor Scham im Erdboden versunken. Ihren Kopf hatte sie schnell nach vorne gerichtet und nun starrte sie auf die Gänseblümchenreste. Verdammt...was soll ich jetzt sagen? Ich war noch nie gut im Lügen... Sie schüttelte leicht ihren Kopf und lächelte, um zu vertuschen, wie verlegen sie geworden war. Nur konnte sie nicht verhinder, dass eine gewisse Röte in ihrem Gesicht aufstieg. "Das...ähm...das war nur...so ein...Spaß", stammelte das Mädchen unsicher. Okay...es stand fest. Sie war definitiv in Riley Descole verliebt. Sie war es schon immer gewesen. Das machte die Situation nur leider nicht besser. "Was ähm...was machst du hier?", versuchte sie vom "Gänseblümchen-Thema" abzulenken. wie konnte das nur gehen? Vor ein paar Minuten war sie noch so standhaft, und jetzt benahm sie sich wieder wie vor einem Jahr. Er schenkte ihr doch nur aus Mitleid seine Beachtung...
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   14.04.14 17:33

Riley
Als sie bedankte, grinste er nur leicht und ließ sich neben sie ins weiche Gras fallen, streckte die Beine von sich und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Du kannst sie mir später wieder geben.“, meinte er und zuckte mit den Schultern. Es war keineswegs nur Freundlichkeit, eher wollte er dadurch jedem Kerl zeigen, dass sie ihre Finger von Amanda lassen sollten – das sie nicht zu haben ist. Ob das Mädchen neben ihm das in ihrer Naivität bemerkte, war nicht ganz gewiss, aber er hoffte, dass sie nicht so weit dachte.
„Du wirst rot.“, meinte er. „Fühlst du dich ertappt?“ Sein kritischer Blick brannte sich in ihr Gesicht und er setzte sich auf, sah ihr Profil an. Kurz ballte er die Hand zur Faust, entspannte sie aber gleich wieder, bevor Amanda es noch bemerken würde. Es gefiel ihm nicht, dass sie log – und das sie es tat, war Sonnenklar. Sie wich seinem Blick aus, starrte lieber auf das 'misshandelte' Blümchen und die zarte Röte auf ihren Wangen war ebenfalls nicht zu übersehen.
Und als sie das Thema wechselte, verstärkte dies seinen Verdacht noch. Doch er wollte nicht darauf herum reiten. Wenn sie nicht darüber sprechen wollte, war dies eben so und er wollte sie nicht drängen.
Auf ihre Frage, warum er hier war, zuckte er die Schultern und zog eine Grimasse. „Mein Mitbewohner ist noch nirgends zu sehen und ich habe den Schlüssel vom Zimmer zu Hause auf dem Schreibtisch liegen lassen... Komme also nicht rein.“, meinte er. „Und was machst du hier?“

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   14.04.14 23:42

Amanda

Super. Als er sie auch noch drauf ansprach, dass sie rot geworden wäre und ob sie sich ertappt fühlen würde, hätte sie ihm echt eine scheuern können. Riley, du bist so ein Idiot...ein süßer Idiot... Das Mädchen ging einfach nicht darauf ein und wartete auf die Antwort ihrer Frage, die sie ihm gestellt hatte. Währenddessen merkte sie, dass die Jacke sehr nach ihm roch. Ach Gott, wieso bist du so fies zu mir? Sie biss sich auf die Unterlippe und war so in Gedanken versunken, dass sie erst jetzt mitgekriegt hatte, dass Riley ihr die Gegenfrage gestellt hatte. "Ich wollte... Nur mal raus. Frische Luft schnappen", entgegnete sie und spielte mit dem Stiel des Gänseblümchens in ihren Händen herum. Sie war weiterhin zurückhaltend wie im Versammlungsraum, jedoch diesmal unsicherer. Trotz alle dem wollte sie sich nicht so leicht um den Finger wickeln lassen. Ist nicht das am interessantesten, was man nicht haben kann?
Sie guckte zur Seite, um ihm ja nicht in die Augen sehen zu müssen, andernfalls würde sie wieder erröten. Jedoch entging Amanda nicht, wie er sie so anstarrte. Bevor es ihr jetzt zu peinlich werden würde, entschied sie sich lieber, die Flucht zu ergreifen. "Ich...muss jetzt los...", sagte sie schnell und stand auf. Unbewusst hatte war sie in Rileys Jacke reingeschlüpft. Schnell drehte sie sich um und wollte wegeilen, jedoch trat sie durch ihre Hektik falsch auf und fiel zu Boden. Ihr Knöchel an ihrem rechten Fuß gab einen nicht sehr schönen Ton von sich. Ah verdammt!. Ihr Knöchel schmerzte sehr und ruckartoig fasste sie danach, doch weiterhelfen tat das nicht. "Au...", gab sie sehr leise von sich und verzog ihr Gesicht vor Schmerzen. In dem Moment fiel ihr ein, dass noch Riley hier war. Peinlichkeitslevel um 1000 gestiegen, super. "M-mir gehts gut...alles in Ordnung...nichts passiert", meinte sie sofort und wollte auftehen, jedoch ließ das ihr Knöchel nicht zu. Erneut sackte sie wieder zu Boden und verzog ihr Gesicht.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   15.04.14 6:35

Riley
Er konnte sehen, dass er einen Wunden Punkt erwischt hatte und der Blick dem sie ihm zuwarf, brachte ihn zum grinsen. Egal wie sehr sie es versuchte, aber selbst beim böse gucken sah sie einfach nur toll aus. Leider erwiderte sie nichts darauf und ignorierte seine Worte demonstrativ. Schade eigentlich... aber es gab sicherlich noch andere Gelegenheiten, um sie in Verlegenheit zu bringen.
Als sie meinte, sie wollte nur an die frische Luft, zog er kritisch die Augenbrauen tiefer. „Du... wolltest... frische Luft schnappen?!“, meinte er lahm. Seine Misstrauen konnte man förmlich riechen. „Bist du dir sicher? Nicht, dass hier gleich ein heimlicher Verehrer vorbei kommt und mir eine scheuert, weil ich hier mit dir sitze.“, fügte er hinzu, wollte unbedingt ein Geständnis von ihr – auch, wenn dem ja nun wirklich nicht der Fall war.
Doch bereits im nächsten Moment sprang Amanda auf die Beine und wollte davon eilen – und ihr gelang ein Sturz, der mal so gar nicht Ladylike war. Wie sie mit Armen und Beinen ruderte, sah sie aus wie eine umgedrehte Schildkröte und er musste sich das lachen so verkneifen, dass sein Gesicht einer Maske glitt. Aber als sie meinte, dass alles in Ordnung war und sie sich davon machen wollte, doch sofort wieder umknickte, wurde er schlagartig ernst.
„Gar nichts ist in Ordnung.“, meinte er nur und schlag einen Arm um ihren Rücken, den anderen legte er in ihre Kniekehlen und hob sie hoch. „Halt dich fest. Wenn du nicht davon kriechen willst, bring ich dich jetzt zu einem Lehrer, okay?“ Er wusste nicht, warum er überhaupt fragte... immerhin trug er sie ja eh schon. Aber wohin sollte er gehen? Welcher Lehrer. Ihm fiel Miss Hawkins ein. Aber wo die mal wieder war.....?

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   15.04.14 7:16

Amanda

Seine Fragen hatte sie durchaus mitbekommen, aber nicht desto trotz war sie schneller und hatte die Flucht ergriffen, nur nicht so, wie sie es wollte. Das Unglück mit ihrem Knöchel kam ich jetzt überhaupt nicht recht. Als Riley meinte, dass gar nichts in Ordnung ist, setzte sie schon an, um dagegen zu sprechen. "Riley, es geht mir g...", aber ihren Satz zu Ende bringen konnte sie nicht. Innerlich erschrak sie etwas, als er sie hochgehoben hatte und sie nun auf seinen Armen trug. Aus Reflex schlang sie sofort ihre Arme um seinen Hals, um sie festzuhalten. Erst jetzt registrierte sie, wie nahe sie ihm war. Seinem Gesicht war sie wenige Zentimeter entfernt, auch wenn er gerade aus schaute. Von der Seite betrachtete sie ihn. Ihre Hand ruhte nun unbewusst auf seiner Brust, die sich gleichmäßig auf und ab bewegte. Als er seinen Kopf zu ihr drehte, trafen sich für einen kurzen Augenblick ihre Blicke, jedoch senkte sie schnell ihren Kopf. Sein Geruch war nun am intensivsten, weshalb sie ja aufpassen musste, nicht gleich ohnmächtig zu werden. Sie schluckte leicht und riskierte einen Blick zu ihm hoch, während er einen Lehrer aufsuchte. Wenn du nur wüsstest, Riley... Seine verwuschelten Haare machten ihn nochmal um längen attraktiver und begehrenswerter. Seine Oberarmmuskeln hatten sich beim Heben angespannt, was sie jedoch erst jetzt bemerkte. Und seine trainierte Brust bemerkte sie ebenfalls erst jetzt, obwohl ihre Hand schon länger dort ruhte. Sollte sie die Hand wegziehen oder wäre das zu auffällig? Sie wusste es nicht. Um sich die Verlegenheit zu sparen, was jetzt aber schon so gut wie unmöglich war, beließ sie es einfach dabei. "Es...es geht mir gut...wirklich", sagte sie leise, sogar etwas brüchig, und ihre Stimme klang dabei etwas zerbrechlich.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   15.04.14 9:35

Riley
Auf ihre Worte hin, dass es ihr gut gehen würde, schnaubte Riley genervt und verdrehte die Augen. „Jaaah... ist klar.“, meinte er gedehnt. „Du springst wie ein junges Reh über die Wiesen... wie ein sehr dickes junges Reh, dessen Beine es kaum noch tragen können.“
Okay... der Vergleich war jetzt nicht grade nett, aber etwas besseres war ihm nicht eingefallen. Sie war wirklich.... er hatte keine Worte dafür.
Doch als sie die Arme um seinen Hals schlang und sich an ihm fest hielt, zog er sie noch enger an seinen Körper. Sie wog so wenig, dass er ihr Gewicht kaum spürte – und er war jetzt wirklich nicht der Typ, der jeden Tag Gewichte bis zum Umfallen stemmte. Vielleicht sollte sie mehr essen? War sie letztes Jahr nicht auch... 'stabiler' gewesen? Oder es fiel ihm jetzt noch auf, weil sie Figurbetonte Kleidung trug. Dabei war Amanda nicht wirklich zu dünn, er machte sich nur einfach Sorgen um sie.
Die Hand, die auf seiner Brust lag, brannte sich durch sein T-Shirt auf die Haut und er hätte nichts lieber getan, als das Mädchen in seinen Armen ewig so zu halten. Wieder verfluchte er sich. Er sollte sich von Amanda fern halten. Er war nicht gut für sie. Nicht einmal im Ansatz...
„Kalt ist dir aber nicht, oder?“, fragte er, während er stur gradeaus sah, um Amanda nicht anblicken zu müssen. „Und irgendeine Ahnung, wo die Lehrer jetzt stecken könnten?“ Fragend blickte er sie nun noch an und der Ausdruck in ihren wunderschönen Augen raubte ihm den Atem. Als sie die Lippen bewegte um etwas zu sagen, wollte er nur eines: Sie küssen.
Die leichte Panik die er dabei verspürte, sorgte ihn und mit einem derben Fluch rannte er nun förmlich über den Hof.

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   15.04.14 10:10

Amanda

Seine Aussage mit dem dicken, jungen Reh, ließ Amanda ihn erstmal verdattert anschauen, doch dann musste sie etwas lachen. "Achso, du vergleichst mich mit einem dicken, jungen Reh....Danke", entgegnete sie ruhig und lächelte, da sie das auch nicht Ernst nahm. Sie wusste selbst, dass er es keineswegs so gemeint hatte. Aber... Wenn doch? Das verunsicherte die Brünette nun doch etwas... Schnell verwarf sie diesen Gedanken. Am liebsten wäre sie einfach in seinen Armen eingeschlafen, da sie auch etwas müde war. Vor einem Jahr hätte sie sich diese Situation nicht einmal erträumen lassen, und nun... Als er sie fragte, ob sie wisse, wo die Lehrer sich aufhalten würde, wechselte ihr Blick von seinen Augen, zu seinen Lippen, dann jedoch sofort wieder zurück zu seinen wunderschönen Augen. Sie hätte sich in weniger als 3 Sekunden in ihnen verloren, wenn er ihr keine Frage gestellt hätte. Sie zuckte ratlos mit den Schultern und meinte leise: "Keine Ahnung... Aber ich hab...so ein kleines Krankenköfferchen in meinem Zimmer." Natürlich verlangte sie nicht von ihm, sie bis in ihr Zimmer zu tragen. Aber wie sollte sie sich jetzt von ihm lösen, ohne nicht direkt vor seinen Füßen zu landen? "Ich glaub den Rest bis in mein Zimmer schaff ich selbst...", sagte das Mädchen, doch es schien so, als würde sie mit einer Wand reden. War ja klar, dass Riley dies nicht akzeptieren würde, was Amanda jedoch auf irgendeine Weise ziemlich süß fand...
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   15.04.14 23:51

Riley
Er grinste sie bei ihrer gespielt empörten Frage an und zuckte mit seinen Schultern. „Naja... fallen die nicht anfangs auch immer um, wenn sie ihre ersten Gehversuche machen? Oder war es eher meine Gegenwart, die dich auf die Knie fallen ließ?“ Mit einem Zwinkern sah er sie an als Zeichen, dass er es nicht ernst meinte und versuchte die Position wie er sie hielt zu wechseln. So langsam wurde es doch schwer... er war es eben nicht gewöhnt, Gewichte – seien sie auch noch so leicht – mit sich herum zu schleppen.
Als sie auf seine Frage nur mit der Antwort kam, dass sie in ihrem Zimmer einen Erste-Hilfe-Kasten – oder so etwas in der Art – hatte, blieb er ratlos stehen. Auf den Rest ihrer Worte achtete er nicht. Sie würde auf gar keinen Fall die Stufen zu ihrem Zimmer hoch kraxeln können. Jedenfalls nicht alleine. Aber in ihr Zimmer tragen konnte er sie auch nicht. Die Regeln verboten dies und er hatte keine Lust, vom Internat zu fliegen. Sein Notendurchschnitt war sehr gut, er war beliebt und hatte sich noch keinen einzigen Fauxpas geleistet... er würde jetzt nicht damit anfangen.
„Tut mir leid, Amanda. Hochtragen werde ich dich nicht – das verstößt gegen die Regeln. Und alleine wirst du keine zwei Meter weit kommen.“ Er warf einen Blick zu ihrem Knöchel, konnte durch die Röhrenjeans allerdings schlecht hindurch gucken um zu sehen, ob er irgendwie geschwollen oder blau angelaufen war....
„Vielleicht ist Miss Hawkins irgendwo. Wenn du nichts dagegen hast, geh ich sie suchen.“

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   16.04.14 1:04

Amanda

Amanda stockte bei Rileys Worten, ob seine Gegenwart das Mädchen auf die Knie fallen ließ. Bevor sie sich blamierte, sagte sie lieber nichts dazu, sondern schüttelte nur lächelnd ihren Kopf. Als er bei ihren Worten stehen blieb und nahezu ratlos schien, hätte sich Amanda schon denken können, dass die beiden nun vor einer "Sackgasse" standen. Es stimmte, dass er Amanda nicht hoch in ihr Zimmer tragen durfte, aber alleine nach oben gehen ließ er sie auch nicht. "Ich weiß, dafür brauchst du dich doch nicht entschuldigen", entgegnete sie verständnisvoll und als er fragte, ob sie nichts dagegen hätte, Ms Hawkins aufzusuchen, erwiderte sie: "Natürlich nicht. Ich bleibe solange hier." -bleibt mir ja nichts anderes übrig- . Auf die Treppen setzte sich das Mädchen, als er sie dort abgelassen hatte, um Ms Hawkins zu suchen. Jetzt hieß es: warten. Während sie dort saß zog sie das Ende der Röhrenjeans an ihrem Fuß etwas nach oben, um sich zu vergewissern, ob ihr Sturz eine Schwellung am Knöchel hinterlassen hatte. Tatsächlich war es angeschwollen, naja, es hätte sie auch sehr überrascht, wenn es anders wäre, da sie ja nicht auftreten konnte.
Solche Missgeschicke passierten Amanda immer, wenn sie in Hektik war. Ein kleiner Tollpatsch steckte schon immer in dem Mädchen. Als sie da so saß und wieder die Zeit dazu fand, über vieles nachzudenken, spürte sie ihren Zimmerschlüssel, der sich in ihrer Hosentasche befand. Diesen zog sie heraus und spielte damit in ihren Händen herum, da sie sich irgendwie beschäftigen wollte. Einmal kurz nicht aufgepasst und schon ließ sie ihn fallen. Durch seinen leichten Aufprall distanzierte sich der Schlüssel nochmal mehr von ihr. Heute ist echt nicht mein Tag. sie seufzte und streckte ihren Arm danach, aber bringen tat das auch nichts. Sie schaute sich um, ob Riley gerade in der Näe war. Wenn er jetzt gesehen hätte, was sie vorhatte, dann wäre sie dran. Jedoch war Amanda ungeduldig und konnte sich vorstellen, dass es bei ihm noch länger dauern könnte. Also biss sie ihre Zähne zusammen und stützte sich am Treppengeländer ab, um aufzustehen. Sie versuchte möglichst wenig mit ihrem rechten Fuß aufzutreten und humpelte zum Schlüssel. Wenn sie jetzt das Gewicht verlieren sollte dann wäre sie auf gut Deutsch am Arsch. Das jemand das Internat betrat, war ihr garnicht aufgefallen. Als es jedoch fast so schien, dass sie gleich ihr Gewicht verlieren würde, reagierte der Fremde und eilte zu ihr, um sie zu stützen. Wärend sie dabei war, aufzuschauen, bedankte sie sich bei ihm, stockte danach aber sofort. "Josh?!", gab sie fassungslos von sich und starrte ihren Ex-Freund perplex an. 2 Jahre war es her und ausgerechnet jetzt kreuzte er wieder auf? "Gern geschehen", meinte er und lächelte. "Was in aller Welt machst du hier und wie hast du mich gefunden?", fragte sie ihn immer noch völlig aus der Fassung. "Ich musste unbedingt mit dir reden und deine Stiefmom hat mir gesagt, dass du hier bist. Außerdem dachte ich, dass du Hilfe brauchst", erklärte er und hob ihren Schlüssel auf, derweil hielt er sie immer noch fest, damit das Mädchen nicht umfiel. War ja klar, dass Fiona ihm erzählt hatte, wo Amanda war. Sie wollte ihr nur noch mehr Probleme und Ärger an den Hals schaffen. "Ich brauche keine Hilfe, und besonders nicht die von dir", funkelte sie ihn leise an. "Jetzt lass mich los und verschwinde von hier! Du darfst hier überhaupt nicht sein!", fügte sie noch sauer bei und wollte sich losreißen, aber das wäre durch ihre kleine Behinderung am Fuß nicht so schlau gewesen. "Amanda, ich bin gekommen um mit dir zu reden", erklärte Josh ihr und ließ sie nicht gehen. "Und das fällt dir nach 2 Jahren ein, nachdem ich dich in flagranti erwischt und mit dir Schluss gemacht habe? Wirklich äußerst clever!", meinte sie und riss ihm ihren Schlüssel aus der Hand. Ihre Tränen unterdrückte sie dabei, da dies keine sehr schöne Erinnerung für das sensible Mädchen war und die auch auf keinen Fall vor ihrem Ex-Freund weinen würde. Er sollte einfach nur verschwinden, bevor sie Ärger bekommen würde.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   16.04.14 9:55

Riley
Vorsichtig setzte er Amanda auf der Steintreppe ab und ging kurz in die Hocke, um ihr ins Gesicht zu sehen. „Du bleibst hier jetzt sitzen, Mandy. Wenn ich wiederkomme und sehe, dass du herum humpelst oder dich von der Stelle bewegst...“ Die Drohung ließ er unausgesprochen, denn ihm wurde siedend heiß bewusst, dass er ihr tatsächlich einen Spitznamen gegeben hatte. Und das ohne zu Fragen!
Mit den Gedanken noch bei Amanda und seinem Fauxpas machte er sich auf die Suche nach einer Lehrerin oder einem Lehrer. Doch er schien kein Glück zu haben. Niemand war da und ein wenig gereizt strich er sich nachdenklich über das Kinn. Was nun? Er wollte Amanda nicht so lange alleine lassen. Es war noch nicht sonderlich warm und grade jetzt, wo sich der Tag dem Ende entgegen neigte, frischte der Wind auf. Seine Jacke half vielleicht, aber ihm wäre es trotzdem lieber, sie würde im trockenen sitzen.
Als ihm ein Schüler über den Weg lief, hielt er ihn sofort an und gab ihm die Anweisung, Miss Hawkins oder einen anderen Pädagogen zu suchen und Bescheid zu geben, dass eine Schülerin verletzt war und auf der Treppe des Schulhofes wartete. Bestens. So wurde Bescheid gesagt und er konnte sich unterdessen um das Mädchen kümmern. Besser konnte es ja nicht laufen. Sofort machte er sich wieder auf den Rückweg – und blieb wie angewurzelt stehen, als er um die Ecke bog. Amanda stand auf beiden Beinen... und zwar nicht alleine. Neben ihr stand ein Kerl wie ein Schrank, der ihn wahrscheinlich unangespitzt in den Boden rammen könnte... aber verdammt, darüber dachte Riley nun wirklich nicht nach. Das einzige, was ihm durch den Kopf geisterte, war die Tatsache, dass ein fremder Mann neben seinem Mädchen stand!
Von dem vorhergegangenem Gespräch hatte er nichts mitbekommen und für ihn sah es so aus, als wäre dies die ganze Zeit Amandas Plan gewesen... Sie hatte draußen auf den fremden gewartet und er – Riley – hatte sie dabei gestört... Ganz toll, wirklich. Da wurde sein Ego innerhalb weniger Sekunden - nur durch seine Gedanken – zerquetscht wie eine Mücke.... Er holte einmal tief Lust um sich zu beruhigen und trat dann in seiner üblichen, selbstbewussten Art in Erscheinung – doch innerlich fühlte er sich nicht einmal halb so stark und die Eifersucht, die er verspürte, peinigte ihn.
„Sie sind kein Schüler an dieser Schule. Der Zutritt ist ihnen verboten. Verschwinden Sie, bevor der Sicherheitsdienst Sie erwischt.“, meinte er mit einer Stimme, die klirrte wie Eis. Neben Amanda blieb er stehen und legte Demonstrativ einen Arm um ihre Hüfte und zog sie an sich, blickte den Mann dabei provozierend an. Die Drohung in seinem Blick war unmissverständlich: Amanda gehörte ihm und er duldete keinen Nebenbuhler.

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   16.04.14 23:36

Amanda

Ja, ihre Worte hatten bei ihrem Ex-Freund auch für Erinnerungen gesorgt. "Das war nur ein Ausrutscher", versuchte er sich rauszureden, aber Amanda unterbrach ihn sofort. "Diese Ausrede hast du , bevor ich mit dir entgültig Schluss gemacht habe, auch benutzt. Deine kleine Freundin hatte da aber was ganz anderes behauptet", funkelte sie ihn weiterhin an. "Man Amanda, ich bin doch auch nur ein Mann", gab er etwas lauter zurück, als würde er sie anschreien wollen. Sie schüttelte ihren Kopf und konnte nicht verstehen, dass sie sich auf so einen eingelassen hatte. Josh Winston, du bist so ein Arschloch!", zischte sie leise und wollte ihm eine scheuern, da tauchte Riley neben ihr auf. Sofort glitt ihr Blick zu ihm und sie schien mehr als erleichtert. Als er seinen Arm um ihre Hüfte legte und er sie an sich heranzog, verspührte sie wirklich das Gefühl von "Sicherheit". Da sie ein klein wenig aus dem Gleichgewicht geriet, hatte sie sich halbwegs gedreht und nun auf seiner Brust mit ihrer Hand leicht abgestützt. Nun umfasste er einen größeren Teil ihrer Hüfte und sie stand seitlich zu Josh, allerdings störte sie das eher weniger.
Er musterte Riley aus zusammengekniffenen Augen und als er bemerkt hatte, das er sie zu sich gezogen hatte und sie sich unabsichtlich etwas an ihn geschmieht hatte, wurde er ziemlich wütend. "Lass deine Finger von meiner Freundin", drohte er ihm und zog seine Worte in die Länge. Sofort redete sie dazwischen. "Ex-Freundin!" Sie wollte ihn nur weg haben, bevor das hier alles außer Kontrolle geraten würde. Anscheinend kam er damit seit 2 Jahren nicht klar, dass Amanda ihn als Ex-Freund abgestempelt hatte. Aber ihre Worte ignorierte er einfach. "Hör mal zu Freundchen, ich bin nicht hier um mich von irgendeinem dahergelaufenem Typen wie dir wegschicken zu lassen", meinte er feindselig, nicht mal Ansatzweise höflich oder respektvoll. Das fiel Amanda schnell auf und sie war mehr als wütend auf ihn. Erst bezeichnete er sie als seine 'Freundin', und jetzt das? "Josh, geh jetzt einfach!", forderte das Mädchen ihn auf. Sie hatte keine Lust, dass sich die beiden Männer streiten würden, und vor allem nicht mit Josh, der meist die Fäuste sprechen ließ. Sie könnte es nicht ertragen, wenn Josh Riley verletzen würde. In der Ferne sah sie schon die Sicherheitsleute. Dies bemerkte er auch, weshalb er sich doch dafür entschied, lieber zu gehen. Er funkelte Riley böse an, Amanda merkte schon, dass er ihn abgöttisch hasste. "Wir sehen uns noch", meinte er zu ihr, jedoch blickte er dabei Riley an und sie hatte das dumpfe Gefühl, dass er auch ihn damit gemeint hatte. Dann wandte er sich von den beiden ab und machte sich auf den Weg aus dem riesen Gebäude.
Die Brünette musste erstmal leicht schlucken. Mit so etwas hatte sie überhaupt nicht gerechnet. Sie wandte sich an Riley, dessen Arm immer noch um ihre Hüfte lag. Was würde er jetzt wohl von dem ganzen hier denken? Von ihr und Josh? Sie wollte unbedingt vermeiden, dass er denken könnte, dass zwischen denen noch etwas laufen würde. Denn das tat es nicht und sie würde sich auch niemals wieder mit ihm einlassen. Die Sicherheitsleute hatten Josh mittlerweile herausbegleitet und machten ihre Runde nun im 1. Stock, weshalb sie nicht mehr unten zu sehen waren. Amanda wusste nicht, was sie zu dem Vorfall von gerade eben sagen sollte. Am liebsten hätte sie Riley einfach nur umarmt und ihm gezeigt, dass er ihr mehr bedeutete, als er sich jetzt womöglich denken konnte. "Ich...hätte nicht gedacht, dass ich ihn nach 2 Jahren wieder sehe", murmelte sie, ihren Blick erstmal stur auf den Boden gerichtet, dann jedoch glitt dieser wieder zu Riley. "Danke", bedankte sie sich leise bei ihm für sein Eingreifen und lächelte ihn an, jedoch behielt sie im Hinterkopf, was Josh gesagt hatte. Wir sehen uns noch. Nein, sie wollte ihn nicht sehen, nie wieder. "Josh ist so ein....Arsch. Wie konnte ich mich nur auf so jemanden einlassen...", murmelte sie fassungslos eher zu sich selbst, als zu Riley. Aber damit wollte sie ihm auch zeigen, dass sie nichts mehr, rein gar nichts mehr für Josh empfand.
Seine Jacke hatte das Mädchen noch an, was ihr jedoch nicht aufgefallen war nach dem ganzen Tumult, was hier vor weniger als 3 Minuten stattgefunden hatte. Und das sie ihm wieder so nahe war, fiel dem Mädchen ebenfalls erst jetzt ein. Für sie kam es so vor wie eine Ewigkeit, dass sich die beiden in die Augen schauten. Ihr Herz schrie küss ihn! Küss ihn! aber ihr Verstand meinte: Tu es nicht! Du darfst das nicht! "Hast du...Ms Hawkins gefunden?", fragte sie ihn nahezu stimmlos.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   17.04.14 6:21

Riley
Das Blut rauschte in seinem Kopf, während er den fremden aus seinen Hellblauen Augen wütend musterte. Das Amanda sich bei dem Ruckartigen heranziehen seinerseits an ihm festhalten musste, kam ihm nur recht. Er spürte ihre Hand auf seiner Brust und seine Hand rutschte von ihrer Hüfte tiefer und das Lächeln, mit welchem er Josh bedachte, konnte man kaum als das eben genannte bezeichnen.
Doch die folgenden Worte des Fremden führten dazu, dass Riley sich versteifte und die Zähne so kräftig aufeinander biss, dass seine Kiefergelenke knackten. Freundin??? In was für einen schlechten Film war er jetzt geraten? Das Amanda meinte, sie wäre nur seine Ex-Freundin überhörte Riley – oder besser gesagt, wollte es überhörten. Sich nach und nach in seine Wut steigernd, ballte er die freie Hand zur Faust und wäre einen Schritt nach vorne getreten, wenn Amanda sich nicht an ihm festgehalten hätte. Der dringende Wunsch dem Kerl die Faust in die Visage zu schmettern war kaum zu ertragen. Es kümmerte Riley nicht, dass der andere mindestens einen Kopf größer und dazu noch viel breiter gebaut war... Er wollte einfach nur seinen Frust heraus lassen.
Als der Typ dann auch noch meinte, er würde sich nicht von einem dahergelaufenem Typen wegschicken lassen, platzte ihm fast die Hutschnur. „Pass mal auf, mein Freund. Ich schicke dich weg, wann es mir passt. Im Gegensatz zu dir bin ich hier willkommen. Verschwinde und lass dich nie wieder in der Nähe meiner Freundin wagst. Sonst lernst du mich kennen.“, meinte Riley ruhig. Okay, vielleicht würde dieser Kerl nicht unbedingt mit ihm in Kontakt treten, sondern einem von seinen Freunden die dem Idioten gewachsen waren... Aber das war jetzt ja auch nebensächlich. Was er jetzt grade hoffte war, dass Amanda das alles nicht falsch verstand. Es klang so, als würde es sich bei ihr um einen Besitz handeln, um den gestritten wird. Klar, die meisten Mädchen würden das wahrscheinlich toll finden... aber er schätze sie nicht so ein.
Beinah erleichternd sah Riley den Sicherheitsdienst kommen und grinste Josh unverschämt an und sein Grinsen wurde noch breiter, als dieser ihm eine versteckte Drohung aussprach. „Das hoffe ich.“, erwiderte er nur und wandte sich dann an Amanda.
Er wollte sie nicht anschnauzen, aber als er in ihr Gesicht blickte und er sich vorstellte, dass sie diesen Kerl tatsächlich geküsste hatte – mehr wollte er sich nicht vorstellen – kochte die Eifersucht wieder über. Ihren gemurmelten Satz hatte er nicht verstanden und als sie sich dann auch noch bedachte und ihn anlächelte, hätte er sie am liebsten gepackt und geschüttelt. „Ach komm, spiel hier doch nicht das Unschuldslamm.“, meinte er mit einer Stimme, die selbst in seinen Ohren bitter klang. „Du hast doch von Anfang an geplant, dich hier mit ihm zu treffen. Tut mir wirklich sehr leid, dass ich gestört habe. Und ich hab mich noch gefragt, warum du die ganze Zeit weg wolltest. Du hättest ruhig sagen können, dass du was vorhast. Dann hätte ich mich nicht bemühen brauchen.“
Riley machte eine kurze Pause, versuchte sich zu beruhigen. Als Amanda dann fragte, ob er jemanden gefunden hatte, schüttelte er den Kopf. „Einer der Schüler sagt Bescheid. Aber keine Sorge, ich werde nichts verraten. Sobald jemand kommt, bist du mich los.“ Er war wütend. Er war enttäuscht. Und er war verdammt eifersüchtig...

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BeitragThema: Re: Der Schulhof   17.04.14 7:53

Amanda

Die Sätze, die Riley ausgesprochen hatten, erzeugten bei Amanda einen Aussetzer. Hatte er sie gerade als seine Freundin bezeichnet? Nun war sie sich aber nicht sicher, ob sie sich darüber freuen oder aufregen sollte. Sie war doch kein Gegenstand, um das man sich auf dieser Weise streiten konnte. Sie war die Freundin von keinen der beiden, und wenn, dann wäre es Riley gewesen...
Nachdem sich Josh von den beiden abgewandt hatte, blickte Amanda erleichtert zu Riley und lächelte. Aber was er ihr sagte, ließ ihren Gesichtsausdruck schlagartig ändern. "Was?", warf sie irritiert ein, aber daraufhin sprach er einfach weiter. Was er ihr an den Kopf warf machte dem Mädchen sehr zu schaffen. Wie.konnte er nur so etwas von ihr denken? In ihr stieg Wut, Trauer und Frust auf. Sein Gesagtes verletzte das sensible Mädchen sehr. Nach seiner Rede ließ sie ihn sofort los, hielt sich anstelle an ihm am Treppengeländer fest. Das war eindeutig zu viel an einem Tag. "Mein Plan? Mein Plan?! Wieso sollte es mein Plan gewesen sein, jemanden wie ihn, mit dem.ich zusammen war, ihn geliebt hatte und ihn dan knutschend mit einer anderen gesehen habe, die danach dann auch noch ins Bett gestiegen sind, zu treffen?! Die ganze Zeit dachte ich, dass du anders als die anderen Jungs wärst! Aber du bist kein bisschen besser als die!!! Ihr kommt alle damit klar, ein Mädchen innerhalb von wenigen Sekunden zu verletzen!! Ich wünschte, ich wäre wieder jung, die Zeit, wo man noch mit Spielzeugen gespielt hat, und nicht mit Gefühlen!", schrie sie verzweifelt und Tränen liefen ihr an der Wange entlang. Sie schüttelte ihren Kopf und drehte sich um. Ihre Verletzung war ihr scheiß egal. Das tat nicht annähernd so weh, wie das, was er ihr unterstellt hatte. Sie ging weg, trat auch mit ihrem rechten Fuß auf, auch wenn es höllisch schmerzte, aber sie wollte nur weg von hier. Doch bevor sie ins Gebäude ging, drehte sie sich noch einmal um. "Das Gänseblümchen... Ich hatte an dich gedacht", sagte sie mit zittriger Stimme, weitere Tränen flossen ihre Wangen entlang. Schließlich öffnete sie die Tür und ging in das Gebäude. Die Schmerzen verleiteten sie dazu, noch mehr zu weinen. Das war's. Nie wieder würde sie sich auf einen Jungen einlassen. Verletzt werden, nur dafür ist sie da. Was anderes interessiert die Jungs nicht.
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BeitragThema: Re: Der Schulhof   11.05.14 5:28

Riley
Er hörte sich ihre Worte an, doch sein Gesicht zeigte, dass er ihr nicht glaubte. Aber so war Riley. Vorbei war es mit seinem charmanten und umgänglichen Verhalten. Nun zeigte er, wie er wirklich war. Stur, egoistisch und sehr, sehr Eifersüchtig.
„Ach komm, Amanda! Als ob dir nicht vorher bereits im klaren darüber warst, dass er dich betrügen würde. Wahrscheinlich hast du vor seinen Augen mit anderen geflirtet, nicht wahr? Bist in deinen kurzen Kleidchen herum gehüpft. Und ist doch kein Wunder, dass er dich zurück will! Nicht jede ist so leicht zu haben wie du!“, blaffte er sie an. Oh ja, Riley wusste durchaus, dass er mehr als unfair und seine Worte wohl nicht stimmten... aber er war wütend. Wütend auf Amanda... wütend auf den Fremden... wütend auf einfach jeden – nur nicht auf sich selbst. Denn er war der Meinung, im Recht zu sein.
Erst als sie zu weinen begann, regte sich sein schlechtes Gewissen und als sie sich umdrehte, um davon zu Humpeln, folgte er ihr. Blieb jedoch überrascht stehen, als sie meinte, dass sie an ihn gedacht hatte, als sie das arme Gänseblümchen zerrupft hatte. Sofort kehre Riley gewaltiges Ego zurück und mit einem Grinsen, rannte er ihr nach, riss die Tür auf und ließ sie hinter sich ins Schloss fallen. Er sah Amanda, wie sie so schnell sie konnte von ihm weg kommen wollte... Aber das war ihm gerade so etwas von egal. Sie würde schon einsehen, wie albern das war. Sie fest im Blick folgte er ihr und kaum hatte er sie erreicht, packte er sie am Arm und drehte sie zu sich herum. „Warum hast du das nicht gleich gesagt?“, fragte er und blickte ihr mit seinem üblichen Lächeln ins Gesicht. Das er sich eben noch wie der letzte Idiot aufgeführt hatte, war für ihn bereits Geschichte. Sie musste ihm einfach verzeihen... ihm verzieh jeder. Alles... „Und jetzt hör auf zu schmollen und küss mich.“, fügte er noch hinzu.

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