The Richwood Hills Residential


 
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 Der Versammlungsraum

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BeitragThema: Der Versammlungsraum   08.03.14 10:54

das Eingangsposting lautete :

Der Versammlungsraum ist die riesige Eingangshalle. Wenn Versammlungen anstehen werden Stühle aufgereiht und die Lehrer sprechen von der kleinen Bühne.
Hin und wieder gibt es hier auch Aufführungen, die die Schüler ein geprobt haben.
Rhage
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   31.03.14 5:56

Er kam mit etwas Verspätung an und sah, dass die Halle bereits voll war. Nur hier und da war noch ein Stuhl frei und Jamie blickte sich um. Er wollte auf gar keinen Fall vorne sitzen, von dort aus konnte man niemanden beobachten.
Neben einem Mädchen war noch ein Platz frei und er ließ sich dort nieder, rückte seine Basecap tiefer ins Gesicht und fragte sich, ob er doch irgendwas missverstanden hatte. Mädchen und Jungen saßen beisammen.... war das nicht eigentlich gegen die Regeln?
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   31.03.14 6:25

Amanda

Und Riley tat es doch tatsächlich. Er schoss ein Foto von ihr, ohne Widerrede. Sie schaute weiterhin gerade aus und schüttelte leicht lächelnd den Kopf. Bei seiner Aussage horchte das Mädchen auf. Sie musste kurz leise lachen, aber nicht gespielt. Es war ein herzliches, richtiges Lachen, nicht so, wie es die anderen Tussen taten. "Oberflächlich? Das würde ich mir nicht antun bevor ich wie eine von denen ende", meinte sie und schaute in die Richtung einer Zickentruppe, die sich bewunderten und sich mit einer quiekenden, arroganten Stimme unterhielten. Sie standen nicht weit von den beiden entfernt und sagten sowas wie: "Oh Gott letzte Woche habe ich eine Neureiche gesehen, die aber eine Fake-Tasche von Chanel hatte! Totales No-Go." Amanda verdrehte die Augen. "Die halten sich wahrscheinlich alle für das 8.Weltwunder", murmelte sie kaum hörbar. Dann ging sie weiter auf seine Aussage ein, dass er nett zu ihr war und sie nicht blöd angemacht hätte. "Ich weiß, das habe ich auch nicht behauptet", erwiderte sie. Früher, letztes Jahr, fand sie ihn total toll. Sie war in seiner Nähe immer schüchtern, zurückhaltend. Aber jetzt war es anders, als sie merkte, wie er tickte. Zumindest so, wie er immer tat. Vermeintlicher Frauenheld, schleppt bestimmt eine nach der anderen ab, sobald diese ein hübsches Aussehen und eine gute Oberweite hatte.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   31.03.14 8:23

Aura lachte bitter. Klingt wie die Story eines schlechten Filmes ich weiß.Mein Name ist Aura Höfer sagte sie. In ihrem Inneren seufzte sie genervt auf. Sie wollte endlich auf ihr Zimmer und entspannen. Eigentlich war sie doch recht fertig von den heutigen ereignissen. Sie hatte nun wirklich nicht erwartet das Sin hier auftauchen würde...er hatte seine Lektion anscheinend doch nicht genervt und nun...nun musste sie ihn loswerden...mal wieder.Aura band sich ihre Haare schnell geschickt zu einem Seitenzopf zusammen bevor sie Cyra wieder ansah.Ich rate dir aber nicht weiter nach Sins und meiner Geschichte zu fragen. Es ist nicht gut in diese Sache mit reingezogen zu werden sagte sie nurnoch bevor sie sich der Bühne zuwand


Lexy lächelte Nate an. Freut mich auch sagte sie bevor sie sich wieder Luca zuwand. Ich lese das auch nicht weils mir Spaß macht sondern weil ich ehrgeizig bin
Lexy glaubte zwar nicht das Luca das verstehen würde aber das war ja egal. Das blonde Mädchen legte das Buch wieder weg um sich besser mit den beiden unterhalten zu können. Seid ihr schon länger hier auf dem Internat oder auch neu? fragte sie freundlich und überschlug die beine und das sogar recht graziös
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   01.04.14 6:23

Riley
Als Amanda mit einem leichten Lächeln den Kopf schüttelte, sah er sie äußerst zufrieden an.
„Immerhin hast du das Lächeln nicht verlernt. Trotz dieser Schnippischen Art, die du Anscheinend toll findest.“, meinte er und blickte weiterhin nach vorne. Es wirkte beinah so, als würde er nicht Zuhören, doch er verstand jedes ihrer Worte.
Dann lachte sie und nun wandte er den Kopf doch wieder zu ihr, hörte sich still an, was sie zu sagen hatte, bevor er antwortete. „Dann solltest du besser aufpassen, wie du auf andere wirkst. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede... Und du, mein Herz, hast dich ganz schön zu deinem Nachteil verändert. Du belächelst die Mädchen“ - er nickte mit den Kopf zu der kleinen Gruppe - „aber du bist auch nicht viel besser. Du verurteilst sie für das, was sie sagen und tun... Aber du bist keinen Deut besser. Oder kennst du mich wirklich so gut, dass du dir ein Urteil über mich erlauben könntest? Ich muss dich enttäuschen. Mich kennen die wenigstens... und du bist mit Sicherheit keine davon.“
Auf ihre letzten Worte achtete er nicht mehr und sah wieder nach vorne. Er wollte eigentlich nur noch aufs Zimmer und ins Bett. Er war so verdammt Müde...

Cyra
Sie hatte fest damit gerechnet, dass das Mädchen einen Adelstitel trug... Aber Höfer war ein ganz normaler Nachname! Allerdings hörte er sich in Verbindung mit dem ungewöhnlichen Vornamen doch schon gleich ganz anders an. „Dein Name klingt sehr schön.“, meinte Cyra mit einem freundlichen Lächeln. „Weißt du, woher er stammt? Gibt es einen Grund, warum deine Eltern dir diesen Namen gegeben haben?“
Geschickt versuchte sie das eben angesprochene zu umgehen. Wenn Aura nicht reden wollte, musste sie dies auch nicht tun. Würde sie gedrängt werden, würde Cyra ja auch nichts erzählen. Sie hoffte nur, dass Aura irgendwann genug Vertrauen zu ihr gefasst hatte, um sich ihr anzuvertrauen. Im nächsten Moment stockte Cyra und sah das andere Mädchen für einen Moment beinah ungläubig an.
Wer hätte gedacht, dass sie darüber nachdachte mit Aura befreundet zu sein! Normalerweise hielt sie sich von dieser Art Mensch fern. Aber doch schien diese junge Frau ganz anders zu sein und weckte in Cyra den Wunsch, sie in den Arm zu nehmen. Als wäre ihr Leben nicht leicht gewesen und ihre kalte, unfreundliche Art wäre ein Art Panzer. Was mit Sicherheit totaler Schwachsinn ist... aber es könnte ja sein!

Rhage
Mit einem Seufzen stellte er sich hinter das Pult und blickte durch die Halle.
Kurz räusperte er sich, um die Aufmerksamkeit der anwesenden zu erhalten. „Darf ich um Ruhe bitten?“, sagte er ins Mikrofon und wartete einen Augenblick, bis er wieder zu sprechen begann.
„Ich heiße euch herzlich Willkommen, zu einem neuen Jahr am Richwood Hills Internat. Ich hoffe ihr habt den Sommer alle gut überstanden und seid wieder motiviert, dass beste für eure weitere Bildung zu geben.“ Wieder eine kurze Pause.
„Da unsere Schülersprecher dieses Jahr ihren Abschluss hatten, werden demnächst zwei neue ernannt werden. Noch steht keiner in der engeren Auswahl und jeder von euch hat die Chance, diesen Posten zu bekommen. Ich weise darauf hin, dass ihr die Internatsregeln in und auswendig kennt. Unsere Vertrauenslehrerin hat mich darum gebeten noch einmal zu verdeutlichen, dass jedweder nähere Kontakt zwischen Schülern und Schülerinnen und auch bei gleichgeschlechtlichen Aspekten untersagt ist. Wer sich nicht an die Regeln hält, verliert seinen Platz am Internat. In dem Sinne: Am schwarzen Brett am Hinteren Ende der Halle hängt ein Zettel mit der Zimmerverteilung. Falls ihr Fragen habt oder Hilfe braucht, wendet euch ruhig an unsere Pädagogen.
Ich wünsche ihnen allen einen erfolgreichen Start im neuen Schuljahr.“
Mit diesen Worten verabschiedete er die Schüler. Auf direktem Wege sollten sie sich nun auf die Zimmer begeben und erst einmal in Ruhe ankommen.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   03.04.14 5:25

Yuna

Pah! Anscheinend hatte er nicht die geringste Ahnung davon, was man Mädchen sagen konnte, sagen sollte und was man nicht erwähnen sollte. Doch er schien allgemein so, als würde er von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.
Als er mit ihr sprach, schaute sie ihn an. Ihre Augen wanderten abschätzend an ihm entlang und jetzt verstand sie, was sie so an ihm faszinierte. Er war anders. Schlichtweg rebellisch. Und selbst, als er meinte, sie sollte sich fort setzen oder das sie eine "dämmliche Kuh" wäre, fand sie auf eine gewisse Art atemberaubend.
Auch wenn er wütend aussah und wahrscheinlich bei ihren nächsten Worten mit der Faust ausholen würde, richtete sie ihren Blick nach vorne und lächelte. Noch so wie sonst. Nicht schüchtern oder zurückhaltend, sondern offen und ehrlich.
Es zog sich ihr Gesicht hinauf und ihre Augen strahlten.
,,Schon gut.", meinte sie dann und rutschte kurz auf ihren Stuhl hin und her. Strich kurz mit ihren Händen die Haarsträhnen aus ihrem Gesicht und schaute dann noch vorne.
Aus irgendeinen Grund, bereute sie die Worte, die sie zu dem Jungen gesagt hatte - auch wenn er sie so ungehobelt angefahren hatte... aber andererseits... sie hatte ihn angerempelt, als er sicherlich seine Ruhe haben wollte. Nun konnte sie nichts mehr dagegen tun - weder gegen ihre Worte, noch gegen das, was hier passierte. Auch wenn es ihr leid tat... irgendwie.
Ihr Kopf schoss zur Bühne, als der Schulleiter seine Rede hielt.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   03.04.14 7:53

Amanda

Auf seine Worte musste sie schwer schlucken. Ihre 'harte' Schale, die sie sich versucht hatte krampfhaft in den Ferien anzutrainieren, hatte er binnen von wenigen Minuten durchbrochen. Alles was sie machte war falsch. War für sie schon immer so gewesen. Früher hatten sie die meisten wie ein Stück Dreck behandelt. Und jetzt...jetzt, wo das Mädchen sogar gegen ihren Willen versucht hatte, sich ihnen anzupassen, wurde sie wieder nicht akzeptiert. Ihre Mutter hatte ihr in den Ferien gesagt, dass sie was aus sich machen müsste, da sie ihrer Meinung nach für die Gesellschaft eine Art Abschaum wäre. Immer hatte sie ihren Alltag durch Sätze wie: "Mach was aus dir Kind, sonst wirst du hässliger, als du es schon bist." Durch diese Aussagen wurde die Brünette stark geprägt. Vor lauter Veränderungen und Idealvorstellungen hatte das Mädchen nach einer langen Zeit das wichtigste vergessen. Sich selbst. Sie hatte sich so verändert, dass das Mädchen sich selbst nicht treu geblieben war. Er hatte Recht, auch wenn es sie damit etwas verletzte, was er sagte. Ihr antrainiertes Dauerlächeln verschwand. Ihr Blick senkte sich. Wenn man aber niemanden hatte, der einem hilft, dann kann es durchaus passieren, dass man sich in die falsche Richtung entwickelt. Und dies war bei ihr der Fall gewesen. Durch ihre verhasste Stiefmutter wurde sie jemand, der sie nicht ganz sein wollte. "Tut...mir Leid", entschuldigte sie sich leise bei ihm, bevor der Direktor anfing, seine Rede zu halten. Riley. Ja, sie hatte ihn wahrscheinlich komplett falsch eingeschätzt. Die Brünette sah zu ihrer Tasche runter. Sie hob sie auf und legte diese auf ihre Beine, dann kramte Amanda etwas heraus. Sie lächelte leicht, als sie es fand. Ihre Brille von letztem Jahr. Sie setzte diese auf, legte derweil auch ihre Haare auf die Seite. Man hätte denken können, dass sie damit wie ein Nerd aussehen würde. Ganz im Gegenteil.die Brille spiegelte ihre Persönlichkeit wieder und stand ihr hervorragend. Sie schaute zu Riley und lächelte ihn ehrlich an, bevor sie aufstand, da das alle anderen ebenso taten, um sich in ihre Zimmer zu begeben.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   08.04.14 5:53

Riley
Okay... vielleicht waren seine Worte doch ein wenig zu hart gewesen.... Als er sah, wie sie schluckte und beinah krampfhaft versuchte, seinen Blicken auszuweichen, hatte er beinah so etwas wie ein schlechtes Gewissen – zum ersten Mal in seinem Leben.
Er hätte einfach seinen Mund halten und sich wo anders hinsetzen sollen... Doch er hatte eben dies einfach nicht tun wollen. Es ärgerte ihn, dass sie sich ihm gegenüber so ablehnend verhielt. Er kannte es nicht – und es gefiel ihm nicht.
Riley öffnete gerade den Mund um sich zu entschuldigen, als Amanda ihm zuvor kam. Er wusste nicht genau, wofür sie sich bei ihm entschuldigte, aber als er ihre leise Stimme hörte, hätte er ihr sogar einen Mord verziehen. Nachdenklich betrachtete er das Mädchen, überlegte, warum er sie vorher nie wirklich angesehen hatte. So gravierend war der Unterschied zu vorher nicht. Okay, die Brille hatte viel von ihrem hübschen Gesicht verborgen, aber trotzdem konnte man sehen, dass sie etwas hatte.
Anstatt der Rede des Direktors zu lauschen, sann er über Amanda nach. Seine Gedanken kreisten beinah ununterbrochen um sie herum und er verstand selbst nicht genau warum. Als – endlich – mitgeteilt wurde, dass sie in ihre Zimmer gehen könnten – wandte er sich wieder an seine Mitschülerin und verschluckte sich beinah. Sie hatte wieder ihre Brille auf – hatte sie eine neue?! Sie war bezaubernd. Ihr Lächeln raubte ihm förmlich den Atem und als sie aufstand, erhob er sich ebenfalls. Sanft umfasste er ihr Kinn mit der Hand und hob es an, blickte aus halb geschlossnen Augen zu ihr herab. „Das bist jetzt wieder du, Amanda.“, meinte er leise, bevor er sich umwandte, seine Reisetasche schnappte und den Saal verließ.
Ja... sie war bezaubernd... aber leider viel zu gut für ihn...

Revan
Er lauschte der Rede des Direktors nur halbherzig. Immer und immer wieder warf er dem Mädchen neben sich heimliche Blicke zu. Wenn bei Revan überhaupt etwas heimlich geschah...
Wie konnte es sein, dass sie ihm so einfach die Stirn bot? Es passte ihm nicht. Gefiel ihm ganz und gar nicht.... Er hatte wirklich kein Problem damit, wenn Frauen selbstbewusst waren... aber dabei sollten sie wenigstens so viel Verstand besitzen, dass sie erkennen konnten, wenn sie zu weit gingen. Bei ihm war eh Hopfen und Malz verloren, also sollte der weibliche Teil der Menschheit das Denken übernehmen. Die kleine war seiner Meinung nach in eine Schublade weiter unten einzureihen... Man konnte sie auch einfach als Blöd bezeichnen...
Bei diesem Gedanken grinste er kurz, doch es war so schnell verschwunden, dass man ihn schon die ganze Zeit hatte beobachten müssen, um es bemerkt zu haben.
Als das Mädchen dann etwas sagte, schreckte er aus seinen Gedanken auf, verärgert, dass er ihre Worte nicht gehört hatte. Finster blickte er sie an und erhob sich beinah ruckartig, als die Rede beendet war. Ohne ihr ein weiteres Wort zu gönnen, nahm er seinen Rucksack und verließ den Saal... Doch er ging nicht in sein Zimmer... Nein, er würde auf Yuna warten und sie abfangen. Er würde ihr Zeigen, warum sie ihn besser nicht verärgern – und sich weit von ihm entfernt halten sollte...
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   10.04.14 9:02

Yuna Breedford

Die junge Schülerin lauschte den Worten des Rektors genau, bemerkte aber auch die Blicke von Revan. Wenn es sie nicht täuschte, lächelte er - doch sicher war sie sich nicht. Wie auch immer. Dennoch fand sie es faszinierend.
Revan stempelte sie wahrscheinlich sofort ab, als was wollte sie nicht wissen. Aber jedenfalls versuchte sie nicht das Gleiche zu tun... nicht schon wieder.  Es reichte ihr schon, dass sie ihn so dumm angefahren hatte. Was ihr schrecklich leid tat! Das war nicht sie gewesen... sie war nur so verdammt sauer gewesen.
Nicht auf ihn, sondern, dass sie so ungeschickt war und ihn angerempelt hatte. Und vor allem war sie jetzt extrem sauer auf sich selbst, dass sie ihn so angefahren hatte.
Woher kam das nur? Sie war doch sonst immer so zurückhaltend und sowieso gegenüber Jungs... und das sie ihn dann so die Stirn geboten hatte? Verdammt.
Das Ende der Rede bekam sie nur mit, weil Revan ruckartig aufstand und an ihr vorbei ging. Ihre Beine nahm sie ein Stück weiter zu sich und schaute ihm dann eine Weile nach. Was hatte er nur?
Schließlich stand sie auch auf... sie hoffte nur, dass sie ihr Zimmer fand. Schließlich war sie neu hier und kannte keinen und Revan würde ihr wohl kaum ihr Zimmer zeigen... (xD)
Also ging sie einfach auf gut Glück los und hoffte, dass sie einen guten Riecher hatte...

--> Die Cafeteria

Lynn Spirit


Sie lächelte Lili noch einmal beschwichtigend an: ,,Ich entschuldige mich nochmal, aber ich werde mich jetzt erkundigen, wie es mit dem Lehrplan aussieht.", mit einem freundlichen Grinsen verabschiedete sie sich von der Frau und schaute sich nach Rhage um. Er stand immer noch auf der Bühne und schaute sich anscheinend die Schüler an.
Ihr war mulmig zumute. Warum wusste sie nicht, aber das war immer so, wenn sie mit ihm reden wollte. Sie atmete tief durch und ging dann auf ihn zu.
Unbewusst schwang sie ihre Hüften mehr als sonst, nicht das es auffallen würde, aber ihr viel es auf und sie versuchte es zu unterdrücken. Was ihr allerdings nicht gelang.
Als sie die Treppe der Bühne hoch ging, lächelte sie ihn schon an und strich sich eine Haarsträhne zurück. Schließlich stand sie vor ihm und wieder wurde ihr bewusst, wie gut er aussah. Doch ihr sollte kein perfekter Auftritt gelingen...
Kurz bevor sie bei ihm heil angekommen wäre, stolperte sie über eines der Kabel, die auf der Bühne sind, und fiel. Fiel direkt nach vorne zu ihm und betete, dass er sie auffangen würde! Wenn sie direkt vor seine Füße fallen würde, wäre es alles andere als vorteilhaft.
Sie stieß einen stummen Schrei aus und fiel gegen seine trainierte Brust.


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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   11.04.14 4:30

Rhage
Beinah ungeduldig wartete er darauf, dass die Schüler sich endlich aus der Halle begaben und sich auf den Weg in ihre Zimmer machten. Er hatte beileibe keine Lust, die ganze Zeit hier zu stehen. Er hatte wahrlich besseres zu tun...
Während sein Blick über die Anwesenden wanderte, überlegte er bereits, was er das Wochenende über unternehmen sollte. Seit er das Internat führte, hatte nicht einen Tag Urlaub gehabt. Nicht einmal in den Sommerferien hatte er sich frei genommen. Es gab die Jahre über so viel zu tun. Das Schloß war in keinem guten Zustand gewesen und er hatte viel Geld und Zeit herein stecken müssen, bevor er endlich zufrieden war. Und nun war dieser Tag gekommen – und endlich konnte er sein Leben wieder genießen. So hoffte er jedenfalls.
Als er eine Bewegung aus den Augenwinkeln bemerkte, blickte er sich um und sah, wie Lynn auf ihn zu kam. Sein Mund verzog sich zu einem charmanten Grinsen und er blickte ihr mit einer hochgezogenen Braue entgegen. Warum schien sie immer so nervös, wenn es darum ging ein Gespräch mit ihm zu führen? Er sah verdammt gut aus, okay... aber das hatte die Frauen eigentlich nie davon abgehalten, sich in seiner Gegenwart aufzuhalten. Aber Lynn? Beinah schien es ihm, als würde sie versuchen ihm auszuweichen...
Er war in seinen Gedanken gefangen, als die junge Frau ins Stolpern geriet. Während ihr Mund sich zu einem stummen Schrei öffnete und ihre Augen vor Schreck groß wurden, machte er reflexartig einen Schritt nach vorne, um sie aufzufangen. Während ihr Busen sich gegen seine Brust drückte, schaltete sich für einen Moment sein Kopf aus und überlies anderen Teilen seines Körpers das denken. Er schlang seine Arme um ihren Körper und drückte sie enger an sich. „Du musst mir nicht gleich um den Hals fallen, Lynn.“, murmelte er leise, während er den Kopf senkte, als würde er sie küssen wollen.
Doch im nächsten Moment ließ er sie los und strich sich die Haare aus der Stirn. „Alles klar?“, fragte er, als wäre nichts geschehen.

Revan
Er sah, wie das Mädchen an ihm vorbei rauschte und aus der Halle verschwand. Mit einem belustigten Schnauben schüttelte er den Kopf. Sie machte es ihm aber auch viel zu leicht... Die Zimmer waren wunderbar ausgeschildert... und trotzdem verliefen sich jedes Jahr mindestens 6 Schüler.
Nunja... aber ihm passte es recht gut und mit einem hinterhältigen Grinsen folgte er ihr langsam.

Gt Cafeteria

(Sorry xD Minipost)
Rhage
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   11.04.14 10:02

Lynn Spirit


Und er fing sie tatsächlich - was sie natürlich nicht schlimm fand! Ganz und gar nicht. Sie mochte es, wie er sie berührte und ließ ihn keinen Augenblick aus den Augen. Als er sie dann noch enger an sich heran zog, ging ihr Atem flacher und ihr Herz fing ein wenig mehr an zu klopfen.
Als er ihr ins Ohr flüsterte, schloss sie kurz die Augen und auch, als er sich etwas weiter herunter beugte. Sie wünschte sich, dass die Zeit stehen bleiben würde und sie für immer in seinen Armen liegen würde. Seinen Blick auf ihr spüren würde und seine Haut auf ihrer.
Doch das Leben spielte nicht fair. So schnell wie der Moment gekommen war, ging er wieder und er ließ sie los. Schließlich trat sie einen kleinen Schritt zurück - freiwillig - auch wenn ihr Inneres schrie, dass sie es nicht wollte. Dass sie ihn wollte. Doch gewaltsam drängte sie diese Stimme wieder fort.
So wie er seine Haare zurück strich, strich auch sie ihre Haarsträhnen zurück, die in ihr Gesicht und aus ihrem Zopf gefallen waren. Sie strich mit sich mit den Händen über ihre Bluse.
Auf seine ersten Worte sagte sie nichts, sondern lächelte nur charmant.
,,Ja... geht schon. Danke...", murmelte sie und strich sich über ihren Arm. Langsam hatte sie sich wieder beruhigt und die Szene von eben, verdrängte sie. So wie er es anscheinend tat...
Es gefiel ihr zwar nicht, dass er so tat, als wäre nichts, aber es war nichts... Wenn sie könnte, würde sie jetzt den Kopf schütteln, dennoch unterließ sie es und schaute ihn freundlich an.
,,Ich wollte dich eigentlich fragen, wann wir den Lehrplan durchgehen.", meinte sie nach einer Weile, in der sie ihn angeschaut hatte.
Was hatte er verdammt nochmal an sich, dass sie so nervös machte? Er war ihr Vorgesetzter und kein Flirt. Er sollte in gewisser Distanz zu ihr sein und nicht SO wie eben. Auch wenn es ihr sicherlich sehr gefallen hatte - was sie nie leugnen würde. Doch hatte es ihm etwas bedeutet?
Sie redete sich ein, dass es nicht so war. Auch wenn es sie verletzte... Das letzte Jahr war für sie eine Qual gewesen. Sie hatte wirklich versucht ihm aus dem Weg zu gehen, so gut es ging. Natürlich ließ es sich in manchen Situationen nicht vermeiden - aber sie hatte stets versucht nicht alleine mit ihm in einen Raum gewesen zu sein... hier waren sie es zum Glück nicht.
...auch wenn sie es gerne wollte.


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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   11.04.14 23:09

Amanda

Das Mädchen hatte nur flüchtig bemerkt, wie Riley sich bei dem Anblick ihrer Brille verschluckt hatte. Als sie aufgestanden war, nahm Amanda ihren Koffer und wollte sich gerade von Riley verabschieden, als dieser ihr Kinn sanft umfasste und hob es an. Er sagte ihr, dass das endlich sie wäre, die er jetzt gerade vor sich sah. Diese Aktion ließ Amandas Herz schneller schlagen. Als er sich von ihr abwandte, um sich in sein Zimmer zu begeben, murmelte sie noch ein leises: "Man sieht sich" bevor sie sich umdrehte und ihren Koffer hinter sich her zog. Derweil dachte sie.über das nach, was gerade passiert war. Hatte sie etwa doch wieder Gefühle für ihn? Das Mädchen war ratlos. Sie fasste sich an die Stelle, an der er sie gerade noch angefasst und ihren Kinn in seine Richtung gehoben hatte, konnte sich ein Lächeln jedoch nicht verkneifen. Sie hatte diesen jungen Mann anscheinend völlig falsch eingeschätzt. Gedankenverloren ging sie die langen und majestätischen Treppen nach oben in die nächsten Stockwerke, wobei ihr Koffer eine kleine Last gewesen ist. Als sie jedoch wndlich im Flur der Zimmer angekommen war, atmete sie erleichtert auf.

Gt Zimmer von Amanda und weiß jetzt nicht wer ihre Zimmergenossin ist xD
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   12.04.14 3:27

Rhage
Oh, er wusste durchaus, wie er auf Frauen reagierte und konnte ihr Verhalten gut deuten. Und doch überraschte ihn Lynns Reaktion mehr, als er gedacht hatte.
Normalerweise war sie in seiner Gegenwart reserviert, recht still. Nicht etwa so, dass sie sich nicht traute etwas zu sagen oder ihn nur ansah... das nicht grade. Aber sie hielt jederzeit einen gesunden Sicherheitsabstand, sah zu, dass sie nie alleine mit ihm in einem Raum war. Zuerst hatte er gedacht, dass sie vielleicht schüchtern war. Inzwischen dachte er auch darüber nach, ob sie vielleicht irgendeine Strenge Erziehung genossen hatte und ihr der Kontakt mit Männern unbekannt war – eher unwahrscheinlich bei ihrem Aussehen... aber es konnte natürlich auch sein.
Egal was es war... beides passte in sein Beuteschema und in Verbindung mit ihrem fantastischen Aussehen war sie genau seine Kragenweite.
Rhage grinste innerlich, als sie die Augen schloss. Sie sollte wirklich nicht so vertrauensseelig sein... Jedenfalls nicht ihm gegenüber.
Als er sich von ihr löste und sie ansah, dachte er, dass er für einen Moment enttäuschung in ihren schönen Augen gesehen hatte. Aber es war so schnell wieder vorbei, dass er sich auch geirrt haben konnte.
Und dann fragte sie, wann der Lehrplan besprochen wurde und sofort verschwand seine gute Laune. Innerlich fluchend, ließ er sich äußerlich nichts anmerken, schenkte ihr ein charmantes Lächeln. Das wars wohl mit seinem freien Wochenende... Gut, dass er noch keine Zeit gehabt hatte, etwas zu buchen... Wieder ein Wochenende, welches er hier verbrachte. Nunja, ließ sich nicht ändern. Er konnte ja später in die Stadt gehen und sich dort ein wenig... Spaß... suchen.
„Ich habe mir gedacht, dass heute erst einmal alle ankommen sollten. Morgen früh wird der Lehrstoff dann Besprochen und die Lehrer eingesetzt. Damit am Montag alles startbereit ist.“
Fragend blickte er sie an, ob es noch andere Dinge gab, die sie besprechen wollte. Doch sie blickte ihn nur aus großen Augen an und er fragte sich, worüber sie wohl nachdachte.

Riley
Er sah, wie Amanda an ihm vorbei ging und kurz blickte er ihr nach, bevor er sich auf den Weg zum Jungentrakt machte. Kurz ballte er die Hand zur Faust und verfluchte sich selber. Was hatte ihn dazu gebracht, so vertraut mir ihr umzugehen? Dazu durfte es nicht wieder kommen. Er hatte keine Zeit für irgendwelche Schwärmereien und musste sich auf seine Schulische Laufbahn konzentieren. Er konnte es sich nicht Leisten, abgelenkt zu werden.
Das hieß also, dass er sich von Amanda fern halten musste. Unbedingt.... Allzu schwer würde dies wohl nicht werden. Er sah sie nur im Unterricht und eventuell in den Pausen. Bei den Mahlzeiten und der Freizeit die neben den Schulischen Aktivitäten blieb, würde sie auch nicht in seiner Nähe sein, da darauf geachtet wurde, dass Schüler und Schülerinnen keinen engeren Kontakt knüpften.
Mit einem Seufzen ging er langsam die Treppe hoch und hob kurz die Hand zum Gruß, als er Ryan erkannte. Doch dieser sah ihn anscheinend nicht und so ging Riley alleine in sein Zimmer,

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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   12.04.14 10:04

Cécile

Die weiße Stretchlimousine hielt vor einem erstaunlich großem Gebäude an. Céciles Blick glitt von ihrem Kindle zu dem Chauffeur, der die kleine "Wand" runterfuhr, die ihn von dem Abteil der Limousine, in dem die junge Frau saß, trennte. "Madame Lamour, wir sind da", sagte dieser und das Fenster neben ihr wurde heruntergefahren. Schnell verschaffte sie sich ihren ersten Eindruck, ehe der Chauffeur während ihres Überlegens aus der Limousine gestiegen war und der jungen Dame die Tür aufhielt. Ihren Kindle legte sie wieder in ihre Tasche und elegant setzte sie einen Fuß nach dem anderen auf den Weg. Der Chauffeur hielt ihr seine Hand hin, in welche Cécile ihre legte und sich sanft herausziehen ließ. Schnell schlug der Mann die Tür zu und öffnete den Kofferraum, um ihre Koffer herauszuholen. 2 und einen kleinen stellte er raus. Mit den 3 Koffern an den Händen öffnete er der jungen Dame auch noch die riesen Eingangstür, durch welche sie elgant schritt. Das Klackern ihrer High Heels hallte durch die Eingangshalle und alle Augen richteten sich schlagartig auf sie. Die meisten fingen an zu tuscheln, begrüßten sie mit "Bonjour" oder schenkten ihr ein bewunderndes Lächeln, jedoch erwiderte sie das alles nicht, sondern ging mit ihrem Mona-Lisa-Lächeln in den Versammlungsraum, der Chauffeur hinterher. Als sie jedoch bemerkte, dass der Raum leer war und nur ein Mann und eine Frau zu sehen waren, seufzte sie kaum hörbar. Sie war noch nie unpünktlich gewesen. Ihr Chauffeur teilte ihr auf Französisch mit, dass es ihm äußerst Leid tue, jedoch winkte sie ab und entgegnete, dass es nicht so schlimm sei. Als sie sich auf Französisch unterhielten, zogen sie die restliche Aufmerksamkeit der Schüler auf sich, und auch die der beiden Erwachsenen, die sich vorne unterhielten. Cécile ging davon aus, dass einer der beiden der Direktor bzw. die Direktorin sein müsste. Die junge Frau ließ ihre Blicke herumschweifen. Sie hatte sich ein amerikanisches Internat etwas anders vorgestellt, jedoch gefiel ihr das Design eigentlich ganz gut. Ihre Eltern hatten für sie extra das Beste in ganz Amerika ausgesucht, was zu finden war. Über die Disziplin, die hier herrschte, hatten sich ihre Eltern besonders gefreut.  Cécile hoffte sehr, dass ihr die anderen Schüler nicht auf die Pelle rücken werden, da sie schließlich die Austauschschülerin war und ihr Akzent unüberhörbar war.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   13.04.14 0:41

Lynn Spirit

Sie könnte in seinen Augen versinken, tat aber ihr bestes um es nicht zu tun. Er hatte wirklich etwas an sich, was sie faszinierte. Innerlich seufzte sie, als er sie so ansah. Was sollte das eigentlich hier?
,,Alles klar. Danke...", meinte sie lächelnd und schaute ihn wieder eine Weile schweigend an.
Ihre Augen musterten sein Gesicht, auf irgendwelche Anzeichen, dass das von eben vielleicht doch irgendwas bedeutet hatte. Doch es schien nicht so und Bedauern durchzuckte sie. Innerlich.
Äußerlich versuchte sie zu lächeln. Es schien, als spürte sie immer noch seine Hände zu spüren und wenn das Saal jetzt nicht voll wäre, voller Schüler, würde sie ihm jetzt wahrscheinlich nochmal in den Arm fallen.
Kurz seufzte sie leise und wollte dann gehen. Kurz sah sie sich um, konnte Lili nicht sehen und auch keiner der Schüler schien sie zu beobachten. Gott sei dank.
Sie ging auf ihn zu, streckte sich zu ihm hoch und gab ihm einen sachten Kuss auf die Wange: ,,Danke für die Rettung.", flüsterte sie an seiner Wange und ging wieder weg.
Noch kurz lächelte sie ihn an und ging dann zu ihren Koffern. Schnappte sie sich und wollte auf ihr Zimmer.
Als er ihr Gesicht nicht mehr sehen konnte, lächelte sie noch ein wenig mehr und ging dann durch den Saal in ihr Zimmer.

--> Ihr Zimmer


Zuletzt von Nathaniel Sorrow am 13.04.14 23:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   13.04.14 10:17

Rhage
Als Lynn ihn lächelnd ansah und ihm dankte, zog er eine Augenbraue hoch. Und die andere wanderte ebenfalls höher, als sie ihn anschließend förmlich anstarrte. Worüber dachte sie nun schon wieder nach? Er hasste es, dass er es nicht schaffte sie zu durchschauen. Normalerweise fiel es ihm recht leicht. Er konnte in Frauen lesen wie in einem offenen Buch. Wenn man erst heraus hatte, was sie wann taten, waren sie gar nicht so schwer zu verstehen wie andere Männer meinten.
Aber Lynn.... sie war wahrlich eine Herausforderung! Und verdammt... er liebte Herausforderungen.
Als die junge Frau einen leisen Seufzer ausstieß, blickte er sie abermals fragend an. Doch wie erwartet erwiederte sie nichts darauf  und machte eine Bewegung, als wolle sie gehen – bis sie sich plötzlich zu ihm umdrehte, sich auf die Zehenspitzen stellte und ihm einen Kuss auf die Wange gab. So leicht, dass ihre weichen Lippen seine Haut nur streiften. Wie unschuldig konnte man bitte sein? Diese Frage spukte in seinem Kopf herum und zum ersten Mal in seinem Leben war Rhage sprachlos. Mit allem hatte er gerechnet... aber nicht damit. Die Geste hatte dazu geführt, dass sie sein Puls leicht beschleunigte – selbst das war eine Seltenheit bei ihm. Normalerweise blieb er stets ruhig und gelassen. Was hatte Lynn nur an sich, dass sie alles, was er sich über die Jahre mühsam antrainiert hatte einfach über Bord warf? Meine Güte, er war nah dran sich auf sie zu stürzen und sie zu küssen, bis sie an niemanden mehr denken konnte – bis an ihn.
Beinah erleichternd sah er ihr nach. Sie konnte ihm gefährlich werden... ihm und seiner über alles geliebten Freiheit. Er sollte sie besser so weit wie nur möglich von sich entfernt halten...
Nachdenklich blickte er ihr nach und beinah wäre ihm entgangen, wie ein Mädchen die Halle betrat. Doch eine Bewegung ließ ihn den Kopf wenden und das erste was ihm einfiel war 'WOW'. Er kannte die junge Frau von einem Foto. Sie war die Austauschschülern aus Frankreich. Die Bilder wurden ihr bei weitem nicht gerecht...
Seine Augen wanderten kurz über ihren perfekten Körper. Eingerahmt von der ungewöhnlichen Haarfarbe schien es, als würden Flammen um ihr Bildschönes Gesicht züngeln.  Verdammt Schätzchen... was für ein Pech, dass du ein paar Jahre zu jung für mich bist..., dachte Rhage und fuhr sich mit der Hand durch sein Haar. Jetzt wäre er gerne selbst noch einmal Schüler... er konnte sich ja schlecht an eine Schülerin heran machen... obwohl?
Bevor er diesen Gedanken weiter ausführen konnte, ging er mit einem charmanten Lächeln auf sie zu und reichte ihr die Hand. „Rhage Hawkins. Ich bin der Schulleiter des Internats.“, meinte er und fügte dann – der Höflichkeit wegen – fragend hinzu: „Ich hoffe, du bist gut angekommen und die Reise war nicht allzu anstrengend.“ Er sprach englisch, würde aber notfalls auch ins Französische wechseln, sollte sie sich noch nicht all zugut ausdrücken können.  

Sin
Er wartete geduldig darauf, dass sich die Halle leerte und hatte dabei die Augen geschlossen.
Die Schritte der anderen Schüler hallten über den Boden und die Stimmen wurden allmählich leiser, als sie wie aufgeregte Hühner auf die Suche nach ihren Zimmern gingen.
Er hoffte, dass er eines für sich alleine hatte. Gesellschaft war nicht unbedingt das, was er schätze. Am Ende gingen ihm die Mitbewohner nur auf die Nerven und er tat abermals etwas, was ihm wieder einen Aufenthalt in der 'Klinik' einbringen würde... und diesmal würde es sein Großvater wohl nicht schaffen, ihn heraus zu hauen... Er wollte auf gar keinen Fall wieder dorthin. Er wusste nicht mehr, wie lange er die weißen Wände angestarrt hatte, die Gitter vor den Fenstern... Die Tage und Nächte verschmolzen zu einem einzigen... endlos...
Mit einem unwirschen Kopfschütteln holte er sich in die Gegenwart zurück und nur mühsam gelang es ihm, die geballten Fäuste zu öffnen. Niemand wusste, wo er gewesen war... Niemand... nicht einmal Aura. Und sie würde es auch nicht erfahren. Jedenfalls nicht von ihm. Erkennen dürfte man ihn auch nicht. Die meisten waren damals einfach zu jung gewesen und hatten sich nicht für Nachrichten interessiert. Gut so... die Blicke wegen den Narben und dem Tattoo reichten eh schon, da mussten sie ihn nicht auch noch wegen seiner Vergangenheit anglotzen. Nicht, dass es ihn stören würde. Aber die Chance war groß, dass er bei einem blöden Spruch aus der Haut fuhr. Er war niemand, der sich schnell über etwas ärgerte, aber wenn man die richtigen Worte fand....
Eine Bewegung ließ ihn abermals aus seinen Gedanken erwachen und als er das Mädchen sah, welches anmutig durch die Halle schritt, zog er die Augenbrauen hoch und verzog den Mund zu einem anerkennenden Grinsen. Nicht schlecht... Seiner Meinung nach vielleicht ein wenig zu dünn. Er stand eher auf Frauen, die nicht so aussahen als würden sie gleich zerbrechen, wenn man sie anfasste... Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass er weder sonderlich romantisch noch sanft war.
Aura würde durchdrehen, wenn sie die kleine sah! Sin grinste in sich hinein, seine graublauen Augen blitzten belustigt. Doch äußerlich hatte er wieder seinen neutralen Ausdruck aufgesetzt, als er die kleine anblickte. Sein Blick folgte ihr, eher unbewusst als gewollt. Er überlegte, was sie für ein Typ Frau war. Es überraschte ihn selbst, dass er sich Gedanken über sie machte und doch tat er es. Ach Scheiße.... das konnte hier ja alles noch lustig werden...
Er konnte sie jetzt schon nicht leiden... Am besten sie verschwand wieder dorthin, wo sie herkam... Aber da Sin sogut wie niemanden mochte, sollte man sich darüber keine Gedanken machen.
Rhage
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   13.04.14 11:27

Cécile

Mit eleganten Schritten betrat die junge Frau den Versammlungsraum, als die Unterhaltung zwischen den Beiden vorbei war. Es war nicht Céciles Art, einfach bei einer Konversation hereinzuplatzen, weshalb sie auch geduldig gewartet hatte. Dass sich in dem Saal außer ihr und dem äußerst gut aussehendem Mann noch jemand aufhielt, bemerkte sie gar nicht. Charmant hieß der Direktor, was sie so eben erfahren hatte, Willkommen. Sie reichte ihm ebenfalls ihre Hand und umschloss seine sanft. Cécile hielt ältere Männer schon immer für attraktiv, weshalb sie auch nicht wie die meisten Mädchen nur höflich, sondern ziemlich geheimnisvoll lächelte. Ihren Akzent konnte man nicht überhören, als sie antwortete: "Ja das hatte ich. Ich bin sehr erfreut, hier sein zu dürfen." Cécile war sehr reif und erwachsen, was sie schon immer gewesen war. Der Ausdruck in ihren Augen umspielte die Augen ihres gegenüber. "Madame, wo soll ich denn die Koffer hinbringen?", fragte sie der Chauffeur auf Französisch, der hinter ihr erschienen war. Die Zimmernummer hatte Cécile schon vor ihrer Ankunft zugeteilt bekommen gehabt, weshalb sie es ihm mitteilte und sich dieser sofort auf den Weg machte. In dem Moment trafen sich die Blicke eines jungen Mannes (Sin) und die ihres. Gleichgültig warf sie ihm einen flüchtigen Blick zu, bevor sie sich wieder an den Schulleiter wandte.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   13.04.14 18:11

Rhage
Er umfing ihre Hand und bei ihrem Lächeln zog er eine Augenbraue hoch und seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen. Träge blickte er sie an, wusste, wie er auf Frauen wirkte. Okay... wenn er es schon übertrieb, dann richtig. Es war ja kaum noch jemand hier, der es mitbekam.
Mit einer leichten Verbeugung neigte er den Kopf und hob ihre Hand, drückte leicht seine Lippen auf die samtweiche Haut, bevor er sie wieder los ließ und auf ihre Worte reagierte. „Sehr schön. Es freut mich ebenfalls, dass Sie sich unser Internat für ihren Austausch ausgesucht haben. Wenn Sie fragen haben oder Hilfe brauchen, zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden. Ich hoffe sie werden Ihren Aufenthalt hier genießen, eine Menge lernen....“ - er machte eine kurze Pause - „und viel Spaß haben.“ Die Worte hörten sich nett an, doch wer ihn kannte hörte die Zweitdeutigkeit aus seinem letzen Satz heraus. Seine Schwester würde ihm dafür wahrscheinlich wieder in den Ohren liegen, falls sie davon erfuhr.
Im Grunde sollte er wohl auch besser zurück rudern, bevor es ausartete. Die Auswirkungen seines letztes Tête-à-Tête mit einer Schülerin vor ein paar Jahren hatte er nur mit Ach und Krach aus der Welt schaffen können. Noch einmal würde er wahrscheinlich nicht so leicht davon kommen. Er konnte es ja nicht jedesmal so hinstellen, dass es die 'krankhafte Vorstellung' wäre, dass er 'Interesse' haben könnte. Wobei er sich zugute halten musste, dass er tatsächlich nie über eine Beziehung gesprochen hatte. Wenn Liliana damals nicht gewesen wäre, wäre es wohl auch nicht so leicht für ihn gewesen, diese These aufzustellen. Aber seine Schwester war schon immer verdammt glaubwürdig gewesen. Nun ja, war ja jetzt auch egal. Er sollte sich wieder auf das Gespräch konzentrieren.
„Sie haben erst einmal ein Einzelzimmer bekommen. Unsere Vertrauenslehrerin war der Ansicht, dass Sie sich erst einmal einleben und in Ruhe hier einkehren sollten. Ihre Mitbewohnerin wird dieses Jahr ein wenig verspätet an der Schule erkennen. Ich hoffe, das liegt in ihrem Interesse?“, fragte er und blickte die Junge Frau freundlich an. Von seinen vorigen Gedanken konnte sie ja nichts ahnen.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   13.04.14 20:50

Cécile

Cécile konnte sich nur schwer zurückhalten, als der Schulleiter seine Charmantheit zum Vorscheinen brachte. Der leichte Kuss auf ihre Hand bezweckte, dass die junge Frau zufrieden lächelte. "Dass ich hier Spaß haben werde, glaube ich ihnen sofort", entgegnete sie, wobei ihr Lächeln sogar etwas herausfordernd schien. Cécile hatte schon öfter etwas mit älteren am Laufen gehabt, da diese sowohl ihr und ihrem Lächeln als auch ihren Augen und dem darin liegende Ausdruck einfach nie widerstehen konnten. Die Französin stach unter den anderen Mädchen auf diesem Internat nicht nur durch ihre äußere Erscheinung, sondern auch durch ihren reifen Charakter deutlich heraus. Ob der Schulleiter sich als Male-Model für einen Job mit ihr bereit erklären würde? Diese Vorstellung gönnte sich Cécile. Über die Aussage, dass sie vorerst ein Einzelzimmer bekäme, freute sich die junge Frau, ließ es such aber nicht anmerken. "Ich denke, dass sollte kein Problem sein. In einem Einzelzimmer komme ich sehr gut zurecht", meinte sie dazu. "Mein Fotograf wird morgen hier eintreffen. Sie müssen wissen, dass ich in der Modelbranche tätig bin. Ein paar Bilder hier in ihrem wunderbaren Internat würde Sie doch nicht stören, oder?", fragte sie ihn und ihre Stimme bekam einen verführerischen Unterton, den sie hernahm, wenn sie von jemandem etwas wollte und er ihr dies somit nicht abschlagen konnte. Einen Schritt war sie, während sie ihre Frage gestellt hatte, an ihn herangetreten. Sie wollte dem Schulleiter keines falls den Kopf verdrehen...oder vielleicht doch?
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   14.04.14 0:15

Rhage
Er bemerkte ihr Lächeln und als sie meinte, dass sie hier sicherlich Spaß haben würde, musste er leise lachen. "Da bin ich mir ganz sicher...", meinte er mit rauer Stimme und sein Blick brannte sich in ihren. Die Herausforderung die sie ausstrahlte hätte er nur zu gerne angenommen und es kostet ihn viel Mühe Zurückhaltung zu üben.
Von ihren Gedanken ahnte Rhage nichts, was wohl auch besser so ist. Doch als sie erwähnte, dass sie gegen ein Einzelzimmer nichts einzuwenden hatte, gingen seine Gedanken in eine gefährliche Richtung. Er sollte dringend zurück rudern. Anscheinend war er momentan nicht bei Verstand. Wahrscheinlich fehlte ihm ein guter.... Nun ja...
Und dann trat Cécile näher und teilte ihm mit, dass ihr Fotograf morgen kommen würde, um ein paar Fotos von ihr zu schießen. Oh, er konnte sich durchaus vorstellen, dass sie mit dieser Stimme alles bekam, was die haben wollte. Allerdings war er nicht irgendwer und hatte genug Erfahrung mit schönen Frauen, um nicht auf ihren Sexappeal anzuspringen.
Er zog eine Augenbraue hoch und erwiderte mit trügerisch gelassener Stimme: "Normalerweise fragt man erst, bevor man etwas arrangiert. Aber ich bin mir sicher, dass wir etwas als Gegenleistung finden werden." Die Auslegung seiner Worte konnte sie sich denken wie die wollte. Aber er tat nie etwas, wenn er sich daraus keine Vorteile versprach.
Ob sie nun modelte oder im Restaurant den Abwasch erledigte, war ihm dabei vollkommen egal.
Sie stand nun so dicht bei ihm, dass nicht mehr viel Platz zwischen ihnen blieb.


Zuletzt von Rhage am 14.04.14 0:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   14.04.14 0:25

Samuel Chatow

Etwas verspätet kam der junge Mann an. Das Auto mit dem er her gefahren wurde hielt an und er bedachte den Fahrer mit einem bösen Blick.
,,Vous idiot ! A cause de vous, je suis arrivé trop tard, vous entendrez parler encore de mon père!", knurrte er den Mann im Sakko an und knallte dann die Tür hinter sich zu.
Als das Auto weg fuhr, wurde ihm bewusst, dass er die nächste nervige Eigenschaft seiner Mutter übernommen hatte - das Anschreien anderer auf französisch. Er hasste sie dafür. Samu wollte lieber ein Engländer als ein Franzose sein, auch wenn die Frauen auf dieses Akzent standen, den er hatte.
Durch seinen Vater sprach er fließend englisch, doch seine Mutter hatte keine Gelegenheit ausgelassen mit ihm auf französisch zu reden. Und da sein Vater so gut wie immer auf "Geschäftsreisen" war, verbrachte er leider viel zu viel Zeit mit seiner Mutter. Leider.
Kurz atmete er ein, strich sich durch die blonden Haare und betrat die Eingangshalle. Sah gar nicht mal so schlecht aus. Das Internat gefiel ihm von aussehen her, doch er sollte abwarten. Wer weiß, wie die Menschen hier tickten.
Bei seinen ersten Blick, war niemand hier, für den er sich interessierten könnte - auch wenn seine freundliche Art ihn leider nicht davon abhielt, mit anderen zu reden. Bis auf eine.
Ein Mädchen mit orangen Haaren, die bei dem Schulleiter stand. Irgendwoher kam sie ihm bekannt vor. Der ausgefallene Style und auch die Figur, würde er so schnell nicht vergessen.
Cécile Lamour. Er hatte sie oft genug in irgendwelchen Zeitschriften gesehen, kein Wunder, dass sie ihm in seinen Gedanken hängen geblieben war. Für eine Weile beobachtete er sie und den Schulleiter, es sah recht amüsant aus, wie sie dem Direx Blicke zuwarf und an ihn ran trat. Interessant.
Mit einem Grinsen ging er auf die beiden zu: ,,Entschuldigt, dass ich euch unterbreche.", meinte er ehrlich und lächelte beide freundlich an: ,,Cécile, richtig? Ich habe schon viel von dir gehört, freut mich. Soll ich dir vielleicht die Schule zeigen?", er schaute beide gleichermaßen an - schließlich sollte der Direx ihm das erlauben. Oder etwa nicht?
Seine eisblauen Augen lagen für eine Weile auf dem Mädchen, bis sie wieder zu dem Schulleiter wanderten.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   14.04.14 1:48

Die Antwort des Schulleiters brachte die junge Schönheit nicht für einen Moment aus der Fassung. "Natürlich. Die Gegenleistung können Sie mir dann mitteilen, wenn Ihnen eine eingefallen ist", meinte sie nahezu hauchend und ihr geheimnisvolles Lächeln behielt sie durchaus bei. Einen Augenblick herrschte eine kurze Stille, als die beiden dicht aneinander standen und sie sich in seinen Blick festkrallte, als sie eine Stimme neben sich wahrnahm. Sofort drehte sie ihren Kopf elegant in die Richtung des Jungen, welcher sie gerade angesprochen hatte. An seinem Akzent konnte sie heraushören, dass dieser ebenfalls französisches Blut in sich trug. "Bien sûr. Es würde mich sehr freuen, das Internat in seiner vollen Pracht zu sehen", meinte Cècile gleichgültig und ihr Mona-Lisa-Lächeln kam wieder zum Einsatz. Bevor sie jedoch mit dem jungen Mann den Raum verließ, wandte sich Cécile kurz an den Schulleiter. "Sie wissen ja, wo ich bin, wenn Sie mich suchen sollten." Sie beugte sich zu ihm vor, um ihm ein leichtes Küsschen auf die linke, dann auf die rechte Wange zu geben, da dies schließlich die typische Form war, sich bei Franzosen zu begrüßen und wieder zu verabschieden. "Au revoir", verabschiedete sie sich nahe zu unschuldig von ihm, hingegen ihre Augen etwas ganz anderes ausstrahlten, ehe sie sich umdrehte und elegant aus dem Raum schritt. Als sie sich wieder in der Eingangshalle befand widmete sie sich an den Jungen, der sie so freundlich empfangen hatte. Ihre braun-grünen Augen musterten ihn. Auch wenn er sehr groß war, schätzte die Französin ihn jünger als sie selbst ein. Jedoch schloss sie es nicht aus, sich irren zu können. Gerade als der Junge ansetzte, um etwas zu sagen, warf sie einen Blick auf die Uhr, die in der Einganshalle zu sehen war. "Es tut mir äußerst Leid, aber ich muss noch etwas dringendes erledigen. Mein Terminplaner für heute ist recht voll. Aber wenn du mir das Internat morgen zeigst, wäre ich sehr erfreut", meinte Cécile und je länger sie sich mit ihm.unterhielt desto mehr hatte sie das Gefühl, ihn bereits zu kennen. Zur Verabschiedung gab sie ihm ebenfalls zwei Küsschen, bevor sie in Richtung Treppe stolzierte und sich in ihr Zimmer begab.

Gt: Céciles Zimmer Smile


Zuletzt von Amanda McConnery am 14.04.14 9:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   14.04.14 6:01

Rhage
Aha... sie verstand das Spiel anscheinend genauso gut wie er. Es war überraschend, dass eine so junge Frau diese Winkelzüge verstand – und vor allem die Zweideutigkeiten richtig erfassen konnte.
Er konnte sich durchaus vorstellen, dass die Gespräche mit ihr nicht langweilig werden würden. „Oh... ich denke, wir werden uns einig.“, meinte er nur und hob die Hand, als wollte er Cécile über die Wange streichen. Doch eine Stimme, die direkt neben ihnen erklang ließ ihn zögern und letztendlich die Hand wieder sinken.
Innerlich verfluchte er den Störenfried und wandte den Kopf zu Samuel. Das er noch immer viel zu dicht an der Schülerin stand, war ihm durchaus bewusst. Aber es wäre auffälliger, wenn er wie ein verschrecktes Kaninchen zurück gesprungen wäre. „Wo haben Sie ihre Manieren, Mr. Chatow? Man mischt sich nicht in Gespräche ein, falls sie dies vergessen haben sollten.“, meinte Rhage und blickte ihn tadelnd an, die leise Drohung in seinen Augen kaum zu sehen. „Aber Ihr Angebot kommt zum rechten Zeitpunkt.“ Er wollte noch etwas hinzu fügen, als Cécile sich an ihn wandte und ihm erst rechts, dann links ein Küsschen auf die Wange gab. Das erste, was er sich in diesem Moment fragte, war, wann er sich zuletzt rasiert hatte... Vor Zwei Tagen... Super...
Doch die Verärgerung darüber verschwand recht schnell wieder, als die junge Frau meinte, er wüsste ja wo er sie suchen müsste.
Verdammt... das kleine Biest wusste genau, wie sie auf andere wirkte. Und sie wusste genau, was sie zu tun hatte, um jemanden – und vor allem Männer – um den Finger zu wickeln. „Ich werde Sie rufen lassen.“, meinte er mit einer leichten Verbeugung, bevor er sich umdrehte und die sich auf den Weg in seine Räume machte. Seine Gedanken kreisten noch um Céline. Eines stand für ihn fest... er würde sich weit, weit entfernt von ihr aufhalten. Auf keinen Fall würde er es zulassen, dass er noch einmal etwas mit einer Schülerin anfing. Er hatte weder Lust auf den Streß, noch auf die Konsequenzen... so reizend und begehrenswert die kleine auch war. Er wusste, dass es ein schwieriges Unterfangen für ihn war, standhaft zu bleiben... Er konnte wirklich nur hoffen, dass Céline sich auf anderes Konzentrierte und nicht in knappen Kleidchen vor ihm herum hüpfte... Er war schließlich auch nur ein Mann... und vorallem keiner, der sich eine Chance entgehen ließ...
Ein Dank an seine Schwester für das einführen einer Schuluniform, die keinerlei Formen zuließ....

Gt Rhage Räume ^^


Luca
Als das Mädchen neben ihr nichts mehr sagte, wandte sie sich beleidigt Nate zu und funkelte ihn trotzig an. „Wegen dir hat sie ihre Stimme verloren und glotzt jetzt nur noch blöde vor sich hin.“, maulte sie und stand dann auf, strich sich ihre Bluse glatt und stemmte die Hand in die Hüfte.
So blieb sie vor Nathaniel stehen und ihr Blick wurde nachdenklich, bevor sie ihm ein strahlendes Lächeln schenkte, welches ihr ganzes Gesicht erhellte.
„Aber ich weiß schon, wie du das wieder gut machen kannst.“, sagte sie leise und beugte sich dann ein Stück zu ihm. Ihre Hände legte sie auf Nates rechtes und linkes Bein, sah ihm so direkt ins Gesicht. „Du könntest meine Koffer nehmen und in mein Zimmer tragen. Das würdest du doch für mich tun, oder Nate?!“ Jedenfalls hoffte sie, dass er das für sie tun würde. Ihre Zunge schnellte kurz hervor und benetzte ihre Unterlippe, bevor sie eben diese mit den Zähnen einfing und ihn schelmisch angrinste.
Luca hatte keine Ahnung, ob es auch nur im entferntesten Sexy oder gar verführerisch aussah. Mit diesen Dingen hatte sie keine Erfahrung und tat einfach das, was ihre Mutter in Gegenwart von Männern machte. Nur das Streicheln ihres Dekolletees ging dann doch ein wenig zu weit, fand das Mädchen.
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   15.04.14 4:01

Nathaniel Sorrow

Er hasste Luca dafür. Warum hatte sie dieses Thema nur angesprochen? Über die Jahre hatte er es geschafft, den Tod seiner Mutter gut zu verdrängen, denn er wollte weder das Bild erneut vor seinen Augen sehen, noch über seine Mutter und seine Schwester nachdenken... Belle...
Aus ihr wäre ein schönes Mädchen geworden. Und verdammt, er hätte gerne gesehen, wie wachsen würde. Er hätte alles für sie getan... sie war von Anfang an sein Engel gewesen. Aber jetzt?
Jetzt verbitterte er erneut hier, wie all die Jahre, in den niemand ihm geholfen hatte. Außer der Alkohol. Seinen Vater ging es mindestens genauso schlecht und wenn es mal nicht so war, hatte er dafür gesorgt. Jeden sollte es so dreckig gehen, wie es ihm ergangen war. Und Luca hatte nichts besseres zu tun, als seine perfekte Fassade aus "Glück" zu brechen. Mit ein paar wenigen Worten.
Ihre Worte wären fast in seinen inneren Monolog verloren gegangen, aber die Worte waren ihm völlig gleich. Es war ihm egal, ob Lexy noch mit ihnen sprach oder nicht. Er kannte sie schließlich nicht.
Erst als Luca aufstand, war er wieder in der Wirklichkeit und schaute sie an. Seine Augen lagen auf ihren Gesicht, als es zunächst nachdenklich wirkte und dann zu einem Lächeln anstieg. Leicht verwundert schaute er sie an - was hieß hier gut machen? Doch bevor er etwas erwidern konnte, kam sie auf ihn zu und stützte sich auf seine Beine.
Kurz sah er ihre Hände an, dann schaute er ihr ins Gesicht. Sie hat echt was aus sich gemacht, dass muss man ihr lassen. Auch wenn sie schon etwas mehr an ihrem Charakter hätte feilen können. Schwamm drüber.
Als sie meinte, er solle ihre Koffer tragen, grinste er kurz und schaute dann auf ihre Lippen, als sie mit ihnen spielte. Wahnsinn... Ihr Grinsen erwiderte er genauso, als er seine Hände auf ihre legte, kurz auf ihnen verweilte und sie dann von seinen Beinen schob.
Schließlich stand er auf und schaute auf sie runter: ,,Dafür schuldest du mir aber was, Lulu.", lächelte er, als er sie bei den Namen nannte, den er ihr früher als Kind gegeben hatte und verschränkte seine Arme vor der kräftigen Brust.

Samuel Chatow

Samu behielt sein freundliches Lächeln, auch als der Schulleiter ihn so anfuhr. Er nickte nur und dachte sich seinen Teil, klar, ganz schlimme Manieren, wie der, der mit einer Schülerin flirtet., dachte er bitter grinsend und wartete darauf, dass sie sich verabschiedete.
Dass er sie kannte, erwähnte er noch nicht, denn sie schien ihn nicht zu erkennen. Dann entfernte sie sich endlich vom Schulleiter und sein Grinsen wurde herzlicher: ,,Ich zeige dir gerne das Internat Cécile."
Doch sie musste wieder gehen und verabschiedete sich typisch französisch. Klar, es passte ihm nicht, dass sie jetzt wieder ging, doch er sah ihr länger hinterher und sah auch noch länger auf die Stelle, wo sie verschwunden war.
Erkannte sie ihn wirklich nicht? Das war schade. Seine Mutter hatte sie regelmäßig geshottet und auch er war auf mindestens einen Foto mit ihr drauf. Enttäuschend. Aber die Blicke zu Mr. Hawkins waren ihm aufgefallen und innerlich verdrehte er die Augen, war sie wirklich der Meinung, dass es richtig war, sich auf den Schulleiter einzulassen? Na wenn sie das wollte.
Ihm war es schließlich egal, wem sie sich an den Hals warf.
Kurz sah er sich um, es war keiner da, den er interessant fand, also begab er sich sofort auf sein Zimmer ohne sich lange hier aufzuhalten.

...> Sein Zimmer
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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   15.04.14 6:27

Luca
Sie bemerkte, wie sein Blick sich verfinsterte und ihn irgendeine Dunkle Erinnerung einholte. Nun bereute sie ihre Worte doch und hätte sich gerne entschuldigt... Aber dies war etwas, was sie niemals gelernt hatte und deshalb auch niemals tat.
In ihren Kreisen ging wirklich das Gerücht um, dass der Tod um Nates Mutter nur eine Geschichte war, um das eigentliche Verschwinden zu vertuschen. Sein Vater war ein wichtiger Mann und wollte keinesfalls seinen Einfluss verlieren. Aber niemand konnte wirklich sagen, wie es war. Hatte Nate nie etwas davon mitbekommen? Nie das tuscheln gehört? Die mitleidigen Blicke mit dem kleinen Jungen?
Sie musste etwas tun, um ihm zu zeigen, dass es ihr leid tat... ohne sich zu erniedrigen natürlich. Und deshalb stand sie nun vor ihm und sprach mit ihm. Es war vielleicht nicht unbedingt das, was man von einer Entschuldigung erwartete.... Aber Luca war eben Luca. Sie grinste ihn noch immer an, nur kurz entglitt es ihr, als Nate seine Hände auf ihre legte. Nah dran, sie wegzuziehen und einen Satz zurück zu machen, ließ er sie gerade im rechten Moment los. Die Haut, an der sich ihre Hände berührt hatten, brannte. Als hätte jemand Säure darüber geschüttet.
Als er sie dann auch noch anstarrte und zu grinsen begann, hätte sie ihn am liebsten geschlagen. Für sie sah es aus, als würde er sich über sie lustig machen! Und das ging ja wohl gar nicht... Von seinen Gedanken konnte sie ja nichts ahnen.
Als er danna uch noch aufstand und meinte, dafür würde sie ihm etwas schulden, fuhr sie aus der Haut. „Was glaubst du eigentlich wer du bist?“, zischte sie. „Du kannst von Glück sagen, dass ich mich überhaupt bemühe und mit dir rede! Und deine Hilfe brauche ich auch nicht!“
Damit nahm sie ihren Koffer und lief – recht unelegant aufgrund des Ballast, Richtung Ausgang.

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BeitragThema: Re: Der Versammlungsraum   15.04.14 6:46

Nathaniel

Zu gerne wollte er ihren Blick deuten können, aber das hatte er nie gekonnt und jetzt viel es ihm auch schwer. Aber wie gesagt - das war immer so. Luca war manchmal so kompliziert, dass er es gerne aufgeben würde mit ihr zu reden. Doch der Reiz war zu groß, um einfach aufzugeben.
Was sie dachte wusste er nicht, doch nachfragen würde er nicht, es sollte nicht so aussehen, als würde er sich für sie interessieren, was natürlich ganz anders war, als er es zugeben würde. Luca war schon immer interessant gewesen. Doch damals hatte er nicht den Mumm sie anzusprechen - wer weiß, wo sie jetzt stehen würden, wenn er sich damals getraut hätte?
Aber anstatt das zu tun, hatte er sich von ihr ferngehalten und in der Zeit, in der er nicht mehr mit auf die Bonzenpartys gegangen war, hatte er trainiert oder getrunken... oder trainiert und getrunken. In der Zeit hatte sich aus Nate dem Nerd ein Nate gemacht, der kein Blatt vor dem Mund nahm und auch besser bei den Frauen ankam. Es störte ihn nicht, wenn er als solcher vielleicht immer noch bezeichnet werden würde, schließlich wusste er, dass es nicht mehr so war.
Ihm war klar, dass sie sich sofort angegriffen fühlen würde, weshalb ihre Reaktion ihn keineswegs überraschte. Kurz sah er ihr mit schief gelegten Kopf grinsend nach, bis er sich ihre Quälerei nicht mehr ansehen konnte,
,,Warte.", seufzte er und ging zu ihr. Als er neben ihr stand, schaute er sie kurz lächelnd an; ,,Gib her.", er nahm ihren Koffer und schaute sie dann an: ,,'ne Ahnung wo den Zimmer ist? Wenn nicht, werden wir es wohl finden.", lächelte er sie an und wartete auf ihre Zustimmung.
Warum er ihr jetzt half, wusste er nicht. Vielleicht weil er Angst hatte, dass sie auf der Treppe stolperte? Kurz huschte sein Blick an ihr hinab und er hatte fast zufrieden genickt, ließ es aber.
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